Otto öffnet die Plattform auch für andere Unternehmen und macht die Software zugänglich. Das soll mittelfristig mehr Geld einbringen, als das Wissen im eigenen Konzern zu halten. "Die Öffnung des Öko-Systems für Partner lässt sich monetarisieren", sagte Birken. Otto wird damit auch zu einer Software-Firma.

So steht es um den Arbeitgeber Otto Group

Das Wachstum der Gruppe macht sich auch bei der Beschäftigung bemerkbar: Die Zahl der Vollzeit-Stellen nahm weltweit um rund 2000 auf 51.800 zu, davon 1500 auf 28.100 in Deutschland. Diese Entwicklung sei ebenfalls stark technologiegetrieben; eingestellt würden vor allem Programmierer, Web-Designer, Data-Experten und andere IT-Berufe. Allein für die Webseite der deutschen Tochter Otto.de arbeiten 300 Spezialisten.

Die Otto Group ist nach Amazon der größte Online-Händler in Deutschland und gehört auch international zur Spitzengruppe. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) um knapp elf Prozent auf 405 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss stieg von 41 Millionen auf 519 Millionen Euro. Bis 2022 will die Otto Group einen Umsatz von 17 Milliarden Euro erreichen.

Besonders stark wuchs der digitale Handel mit einem Umsatzplus von knapp elf Prozent auf 7,9 Milliarden Euro.

W&V Online/dpa


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W&V Redaktion
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