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Das ist der beanstandete Spot:

Inzwischen hat Heineken den Spot gestoppt. Bjorn Trowery, US-Pressesprecher für Heineken, sagte dazu: "Wir nehmen uns das Feedback zu Herzen und berücksichtigen es bei zukünftigen Kampagnen." 

Der Brauereikonzern ist nicht das erste Unternehmen, dass wegen rassistischer Botschaften in einen Shitstorm gerät. Das Thema ist beileibe nicht neu, deswegen verwundert es, dass Marketing-Manager immer wieder in dieses Fettnäpfchen tappen. Bereits vor zwei Jahren sorgte der Spot der chinesischen Waschmittelmarke Qiaobi für Protest. Darin kommt ein farbiger Mann "weiß gewaschen" aus der Maschine. Selbst die Lovebrand Dove lag schon mal daneben und warb in den USA für eine Waschlotion, die aus einer dunkelhäutigen Frau plötzlich ein rothaariges, weißes Model machte. Auch die Diskussion um H&M und das Kinder-Modell im "Affen"-Pulli ist noch gar nicht so lange her.



Annette Mattgey, Redakteurin
Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".