#givingisthenewblack :
dm setzt auf Spenden statt Black-Friday-Rabatte

Am Black Friday spendet dm fünf Prozent vom Umsatz und verkauft Lieblingsprodukte von Youtube-Stars.

Text: Leif Pellikan

Dagi Bee im dm bei einer ihrer Einkaufsorgien, ein "Crazy dm Live Haul"
Dagi Bee im dm bei einer ihrer Einkaufsorgien, ein "Crazy dm Live Haul"

Der Drogeriemarkt dm will den Wahnsinn um die Rabattschlachten rund um den amerikanischen Thanksgiving Day nicht mitmachen. Also kein Black Friday am 24. November und auch kein Cyber Monday. Statt dessen ruft dm am 24. den Giving Friday aus, nach dem Motto #givingisthenewblack. Diese Spenderei, auch so eine amerikanische Tradition, folgt dem Motto: "Tue Gutes und rede darüber." Konkret gehen fünf Prozent des Tagesumsatzes an verschiedene regionale Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche. In München zählt dazu unter anderem der Nachbarschaftstreff Perlacher Herz, der sich in einem der Problemstadtteile Münchens um benachteiligte Kids kümmert. Kunden zahlen reguläre Preise. Aber dazu gibt es "die schöne Gewissheit, gemeinsam zu helfen", erklärt Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung.

Etwas Schwarzes wird es aber dennoch geben: die Black Box mit Highlight-Produkten der Lieblingsstars. Hierfür haben fünf Internet-Stars ihre Lieblingsprodukte von dm in jeweils eine schwarze Kiste gepackt. Wer, das verrät dm noch nicht, aber heiße Kandidatinnen sind Bianca "Bibi" Heinicke und Dagmara "Dagi Bee" Ochmanczyk. Beide machen bei dm seit Jahren sogenannte "dm Hauls", also Shoppingtripps und sprechen dann über die eingekauften Produkte. Zuletzt ging Ochmanczyk im Juni shoppen. Ihr "Crazy dm Live Haul" kam seither auf Youtube auf 1,9 Millionen Abrufe.