Erster Branding-Spot :
Dojo fragt für Viessmann: "Wie heizt Du?"

Heizungshersteller Viessmann gönnt sich im Jubiläumsjahr seinen ersten Branding-Spot und vertraut auf das Storytelling-Talent von Dojo.

Text: Frauke Schobelt

- 11 Kommentare

Doppeldeutiges von Dojo im ersten Branding-Spot von Viessmann.
Doppeldeutiges von Dojo im ersten Branding-Spot von Viessmann.

Viessmann ist ein Hersteller von Heiz- und Kühlsystemen, aber im neuen Kinospot geht es eindeutig um Wärme. Und zwar um die Wärme, die zwischen Menschen entsteht. Die Berliner Werbeagentur Dojo hat den doppeldeutigen Spot entwickelt, der vom 16. März bis 15. April in Kinos in Berlin, München, Stuttgart und Hamburg zu sehen ist.

"Wir heißen Viessmann. Wie heizt Du?" lautet die abschließende und eingängige Frage im Spot. Das Wortspiel soll die Marke bekannter machen und mit dem Thema Heizung verknüpfen. 

In diesem Jahr feiert das Familienunternehmen Viessmann sein 100-jähriges Jubiläum und gönnt sich seinen ersten Branding-Spot. Das Thema Wärme hatte es Dojo sofort angetan: "Nachdem wir sehr schnell mit der Marke warm geworden sind, waren wir Feuer und Flamme, einen Spot zu schreiben, der den Menschen da draußen einheizt und sie sich die essenzielle Frage des Lebens stellen lässt", sagt Geschäftsführer Dominic Czaja.

Neben Kino soll dazu auch der erste bundesweite Public Video Roadblock beitragen. Mit Vermarkter Ströer setzt Viessmann die Bewegtbild-Kampagne an deutschen Bahnhöfen um. Die fünfsekündigen Motion Graphcis sind vom 13. bis 19. März 2017 zu sehen. "Viessmann hat sich durch das Sportsponsoring ein erhebliches Wahrnehmungsdepot aufgebaut", sagt Christian von den Brincken, Geschäftsführer Business Development bei Ströer. Darauf baue auch die Public-Video-Kampagne auf. Seit rund 20 Jahren ist Viessmann als Sponsor im Wintersport aktiv. 

"In einem Wärmemarkt, der Konsumenten durch Digitalisierung und erneuerbare Technologien immer mehr Wahlmöglichkeiten bietet, wollen wir den Markennamen Viessmann, der seit 100 Jahren für Innovation steht, als Inbegriff für Heizung setzen", sagt Florian Resatsch, Leiter Marketing bei Viessmann. "Die Kampagne soll den Marktauftritt unserer Kunden aus dem Fachhandwerk unterstützen." Die Website www.wieheiztdu.de liefert weitere Informationen zu Produkten und eine Suchfunktion, um einen Installateur vor Ort zu finden. 

Die Kampagne wird im Jubiläumsjahr mit Dojo weiter fortgesetzt. Um PR kümmert sich Fischer Appelt. 

Das Dojo-Team mit Marketingchef Florian Resatsch.

Das Dojo-Team mit Marketingchef Florian Resatsch.

In 100 Jahren hat sich Viessmann zum Global Player entwickelt. Die Gruppe beschäftigt heute in elf Ländern rund 11.600 Mitarbeiter. Der Gruppenumsatz liegt bei 2,2 Milliarden Euro. 


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



11 Kommentare

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Markus Kettner 19. April 2017

Ich werde in Berlin im Kino regelmäßig mit dem Spot beschallt und muss sagen dass es mit Abstand der bescheuertste Spot der letzten Monate ist. Aldi war bereits schlimm, aber brachte immerhin die Aussage rüber. "Sag mal, wie heizt du eigentlich?" ist kaum mehr nach unten zu überbieten.

Anonymous User 15. März 2017

Besser als 99% der anderen Werbungen von Agenturen die sich hier in den Kommentaren äußern...

Anonymous User 14. März 2017

Danke, der Dreh hat sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn meine Sprechzeit noch etwas sehr kurz war. Bis zum nächsten Mal!

Anonymous User 13. März 2017

Viessmann war ja schon immer voll heiz: Passt also zu dem geilen Otzen-Club von Dojo frei nach dem Motto: "Reib Deine juckende Dose an die heiße Heizkörper, bis dat Du vor Jeilheit an die Decke springst. Du dummes Stück! Und dann kommt Dein Viessmann auch zur Dir. Geil!"

Anonymous User 13. März 2017

Alter! Das würde selbst in Österreich weh tun.

Anonymous User 13. März 2017

Verdammt, die Zeile is von mir, jetzt muss ich nochmal ans Reißbrett für den neuen Benz Spot.

Anonymous User 13. März 2017

So bescheuert, dass es schon wieder Spaß macht! :D

Anonymous User 13. März 2017

am Schönsten ist doch das "Wahrnehmungsdepot", welches Ströer nun abbauen darf.

Anonymous User 13. März 2017

Einer geht noch: Das MakingOf mit den Kunden und Producern mit aufgeschlagenem Laptop...also Bitte..nee...ne...kann man mal ne Idee haben, oder...?

Anonymous User 13. März 2017

Es gibt Menschen, die es können und andere die es nicht können. Es gibt Firmen, die sponsern Ski-Events und es gibt Firmen, die können Kommunikation.
Null Inside. Null Zielgruppenverständnis. Schade um das Geld.

Anonymous User 13. März 2017

Wortspiel mit das Lied vom Tod

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