Nicht so bei Doris Schmidts, obgleich sie zugibt, anfangs einige Fehler gemacht zu haben. Etwa, dass sie Social Media nicht genutzt habe. Bei Facebook sei sie nicht gewesen. „Ich war sogar ein großer Gegner.“ Heute weiß sie: „Das gehört zur Selbstvermarktung.“ Mindestens alle zwei Tage postet sie, lässt sich zum Beispiel von ihren gut 2000 Fans beraten, welches Kleid sie bei Events tragen solle. Momentan lässt sie sich von der Berliner Social-Media-Agentur Seed & Sugar ein neues Konzept erstellen. „Echt schlimm“ fand Doris Schmidts auch ihre Stimme. „Ich habe mich wie eine Ente angehört – und das auch noch im badischen Dialekt“, sagt sie selbstkritisch. Daraufhin habe sie Sprechtrainings in Frankfurt gemacht und eine anderthalbjährige Ausbildung zur Moderatorin. Denn ihr Traum wäre es, in diesem Bereich Fuß zu fassen. Als TV-Moderatorin hat sie schon für einen regionalen Sender ein Jahr lang gearbeitet. Derzeit arbeitet die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau an ihrer Abschluss-Arbeit für das BWL-Studium.

Momentan lässt sich Doris Schmidts von Alexander Elbertzhagen vermarkten. Der Geschäftsführer von Pool Position, Köln, hat Prominente wie Sandra Maischberger, Stefan Gödde oder Michelle Hunziker unter Vertrag. Die Shootings für die Werbung machen Doris Schmidts viel Spaß, „außer sie gehen über 14 Stunden“. Was sie dabei schon alles erlebt hat,  klingt nach einem Profi, der ewig in diesem Business arbeitet: Vom Unterwasser-Shooting, bei dem sie unbedingt die Augen offen halten  musste, bis zur Fotosession von Sommerklamotten – halb nackt bei Minusgraden in Hamburg. W&V Online zeigt einige der Motive.

Mehr zu den Erfahrungen von Doris Schmidts mit der Werbe- und Medienbranche lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der W&V (Nr.7).


Autor:

Jochen Kalka, Chefredakteur
Jochen Kalka

ist jok. Und schon so lange Chefredakteur, dass er über fast jede Persönlichkeit der Branche eine Geschichte erzählen könnte. So drängt es ihn, stets selbst zu schreiben. Auf allen Kanälen.