Engine :
Dröhnende E-Motoren: So wirbt Eon für sein Ladenetz

Mit Monster Trucks, Superbikes und Muscle Cars wirbt Eon für E-Mobilität. Kaum zu glauben, aber wahr: Bei der Produktion des Spots wurde kein Benzin verbraucht.

Text: Markus Weber

Eon-Spot: Der alte Tankwart blickt verbittert auf die vorbeirauschende E-Fahrzeugkolonne.
Eon-Spot: Der alte Tankwart blickt verbittert auf die vorbeirauschende E-Fahrzeugkolonne.

Mit dem Film "Freedom is Electric" macht der Energiekonzern Eon auf sein wachsendes Netz von Ladestationen für Elektrofahrzeuge aufmerksam. Gedreht wurde der Spot mitten in der australischen Wüste. Die verantwortliche Kreativagentur ist Engine aus London.

In dem 90-sekündigen Online-Spot wird der Zuschauer sowohl visuell als auch akustisch auf eine falsche Fährte gelockt: Eine Reihe von Monster Trucks, Superbikes und Muscle Cars brettern durch die Wüste. Doch was sich anhört wie dröhnende V8-Motoren, ist in Wirklichkeit der Sound einer E-Gitarre. Bei der Produktion des Spots wurde kein Tropfen Benzin verbraucht. Die Fahrzeuge fahren alle völlig leise mit Elektroantrieb.

Unternehmensangaben zu Folge gibt es europaweit bereits Tausende von Eon-Ladestationen. Für den massiven Ausbau dieses Netzes will Eon in den nächsten Jahren viel Geld in die Hand nehmen.

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Der Spot "Freedom is Electric" unterstreicht die Anfang des Jahres eingeführte neue Eon-Markenpositionierung. Seit der Abspaltung des Geschäfts mit konventioneller Energieerzeugung (heute: Uniper) tritt die Marke Eon umweltfreundlich, digital, kundenzentriert und mit einer neuen Bildsprache in Erscheinung. Nur das Logo ist unverändert geblieben.

Das Thema E-Mobilität bildet im Rahmen dieser Neupositionierung einen strategischen Schwerpunkt.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.