Ministererlaubnis von Sigmar Gabriel :
Edeka und Tengelmann: Gabriel stellt harte Bedingungen für Übernahme

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gibt Edeka und Kaiser's Tengelmann eine zweite Chance. Allerdings muss der Hamburger Händler die Forderungen Gabriels erfüllen.

Text: W&V Redaktion

12. Jan. 2016 - 1 Kommentar

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gibt Edeka und Kaiser's Tengelmann eine zweite Chance - stellt aber harte Forderungen auf. Der Hamburger Händler darf den Konkurrenten Kaiser's Tengelmann übernehmen. Die Ministererlaubnis bekommt Edeka-Chef Markus Mosa allerdings nur, wenn er Gabriels Forderungskatalog erfüllt: So muss die Supermarktkette Standortgarantien abgeben. Gabriel will unter anderem, dass 97 Prozent der 16.000 Arbeitsplätze in den kommenden fünf Jahren erhalten bleiben. Im gleichen Zeitraum darf Mosa auch nicht Kaiser's-Tengelmann-Filialen an selbständige Edeka-Händler abgeben. Die betroffenen Parteien haben zwei Wochen Zeit, sich zu äußern. 

Hier das Statement von Gabriel:

Bereits im Oktober 2014 hatte Edeka angekündigt, den Konkurrenten im Sommer 2015 zu übernehmen. Das Bundeskartellamt hatte Käufer und Verkäufer allerdings eine Abfuhr erteilt, danach wandten sich die Unternehmen an das Bundeswirtschaftsministerium. 


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1 Kommentar

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Anonymous User 12. Januar 2016

Hurra! Hurra! Hurra!
Jetzt bekommen die Controller und die Mackies vor Ärger knallrote Köpfe. Was wäre das wieder schön...im Hintergund einer riesigen Allianz zuerst die Provision für das Undercover Mitwirken daran kassieren und dann leise schleichend Leute entlassen.
So 'n MIst aber auch.
Und wieder ein Nackenschlag für das Schreckgespenst Hard Selling.
Entlasst die, die Menschen entlassen.

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