Kunst-Aktion mit Logos :
"Ehrliche" Werbung: Wenn aus Coca-Cola Commercialism wird

Wenn aus Coca-Cola "Commercials" wird, aus Youtube "Cat-Videos", aus Facebook "Procastrination" und aus Porsche "Penis Extender": Der schwedische Künstler Victor Hertz hat bekannte Markenlogos verfremdet.

Text: Anja Janotta

Was, wenn schon der Firmenname einem verriete, was man ehrlicherweise von einer Marke zu erwarten hat? Wenn also aus Coca-Cola "Commercials" wird, aus Youtube "Cat-Videos", aus Facebook "Procastrination" und aus Porsche "Penis Extender"? Der schwedische Künstler Victor Hertz hat sich diese Frage gestellt und bekannte Markenlogos so verfremdet, dass sie zwar im Look and Feel gleich bleiben, aber - für ihn jedenfalls - die ehrlicheren Markenversprechen präsentieren.

Noch weitere Markenspielereien hat Hertz auf seiner Homepage versammelt: Aus Apple wird dann "Appearance Costs", aus Nintendo "Nothing to do" aus Nokia wird "Nokids want our phones anymore", aus Starbucks wird "Sugarbomb Combos", aus der Zigarettenmarke Camel "Cancer" und aus McDonald's "McDiabetes".

Einige Logos allerdings dürften auch für den lästernden Künstler tabu sein, denn Marken wie Ray-Ban, Greenpeace und Ikea haben Hertz auch schon mit Auftragsarbeiten bedacht. 


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.