Kritik :
Ein Schuss ins Knie: Die Sixt-Anzeige mit Gustl Mollath

Mehr als grenzwertig: Der Autovermieter Sixt erntet im Internet massive Kritik an seinem Anzeigenmotiv mit dem bayerischen Psychiatrieopfer Gustl Mollath.

Text: Markus Weber

- 35 Kommentare

Der Autovermieter Sixt erntet im Internet derzeit massive Kritik wegen seines Anzeigenmotivs mit dem bayerischen Psychiatrieopfer Gustl Mollath. "Wenn hier jemand verrückt ist, dann der Sixt mit seinen Preisen", steht auf dem halbseitigen Werbemotiv von Jung von Matt/Fleet, das am heutigen Montag (12.8.) in der "Süddeutschen Zeitung" erschienen ist. Auf der Sixt-Fanpage bei Facebook sieht sich der Autovermieter einem regelrechten Shitstorm ausgesetzt. Viele empörte Reaktionen wie "unterste Schublade" oder "geschmacklos" sind darunter - und Kommentare wie: "Geht ihr acht Jahre in die Klapse für nix - und macht mit euren eigenen Gesichtern Werbung." Die Pullacher hatten das Werbemotiv am Montagfrüh auch auf ihrer Facebookseite gepostet, verbunden mit dem Gruß an die Fangemeinde: "Euch allen einen verrückten Montag" (mit Smiley).

Bei Sixt spricht man von einer satirischen Darstellung; die Werbung des Autovermieters polarisiere seit jeher. Auf Anfrage von W&V Online hieß es aber auch, man wisse durchaus um den Unterschied zwischen der Person Mollath (und seinem Schicksal) und früheren unfreiwilligen Sixt-Testimonials (wie Angela Merkel, Ulla Schmidt oder Oskar Lafontaine). Man sei daher gerade dabei, mit Gustl Mollath Kontakt aufzunehmen, um mit ihm über ein "angemessenes und anständiges Honorar zu sprechen".

Das hätten sie bei Sixt lieber vorher tun sollen. Denn Mollaths Anwalt Gerhard Strate hat gegenüber dpa mittlerweile presserechtliche Schritte angekündigt. Das Zitat in der Anzeige sei frei erfunden und die Werbeaktion nicht abgesprochen gewesen, zitiert die Nachrichtenagentur den Anwalt.

Mit der Aktion schadet sich die Sixt-Agentur Jung von Matt vor allem selbst, sagt Kontakter-Bloggerin Lena Herrmann.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



35 Kommentare

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Anonymous User 14. August 2013

aufmerksamkeitsgeil wie JvM ist, werden sie diese "Kampagne" beim Effie einreichen. Mit einer einzigen Anzeige so viele Kontakte, Bekanntheit, Medienecho,..... und wie sie offensiv das "#Neuland" betreten und soziale Medien nutzen und so. Toll! JvM - das sind echt die Besten, oder? Ganz schön witzig und brutal kreativ.
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Anonymous User 13. August 2013

Ich mag mich nicht weiter aufregen, ich vermute aber mal, dass das Problem der Sixt-Wrebung viel grundätzlicher ist und nur zufällig durch das Mollath-Motiv besonders deutlich wird: http://dermachtdieworte.blogspot.de/2013/08/sixt-aufstieg-und-typischer-fall-eines.html

Anonymous User 13. August 2013

@ everett ruf: Wenn Kritik und Shitstorm ein Beweis für richtiges Handeln sind, dann lass uns doch eine nette Kampagne für Sixt mit Silke Bischoff machen für Limousinen mit Schutzglas oder ein kleines Event mit minderjährigen Prostituierten für die Cabrios oder Drogen verstecken im neuen Kombi mit den vielen Fächern. Das wird bestimmt alles ganz ganz prima modern shitstormig. KOTZ!

Anonymous User 13. August 2013

Wäre diese Anzeige mit Gustl Mollath abgesprochen und würde sich Sixxt öffentlichfür ihn einsetzen und zusätzlich ein gutes Honorar zahlen – fände ich sie wirklich gut.

Aber so – komplett an Mollath vorbei – wirft es kein gutes Bild auf Jung von Matt. Ein Respekt- und Instinktloses Vorgehen.

Anonymous User 13. August 2013

Bei der Kreation dieses Sujets, haben die Verantwortlichen an der Ideenkreuzung eindeutig die falsche Ausfahrt genommen. Kreative Geisterfahrer sozusagen. Und die Erklärungen dazu sprechen für sich.
Bei uns in Österreich wären wohl die Auftraggeber selbst schuld – soviel zur Vermutung der Satire – wie im folgenden Urteil des OGH in Wien nachzulesen ist.
Wichtiges Urteil für Werbebranche:
Einen wichtigen juristischen Erfolg verbuchten die heimischen Werbeagenturen. Wie der Fachverband Werbung und Marktkommunikation
mitteilte, wurden die in den Muster-AGB enthaltenen Haftungsregelungen von
Werbeagenturen soeben vom Obersten Gerichtshof bestätigt. Demnach haftet grundsätzlich der Auftraggeber selbst und nicht die Agentur für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften von Werbemaßnahmen. Anlass
des Urteils war die Klage eines Unternehmens, dem eine Werbeagentur einen neuen Marktauftritt plus Logo erstellt hatte. Letzteres ähnelte aber bereits geschützten internationalen Marken. Nachdem die Inhaber dieser Marken
geklagt hatten, begehrte der Auftraggeber Schadenersatz von seiner Agentur.

Anonymous User 13. August 2013

Als guter Werber braucht man Empathie. Hier im wahrsten Sinne Fehlanzeige. Wer so etwas - im Glauben an einen unfassbar schwachen Witz - verantworten kann, muss innerlich schon tot sein.

Anonymous User 13. August 2013

Kritik und Shitstorm beweisen doch nur dass alles richtig gemacht wurde! Je mehr desto besser. Allein die Frage: wer kennt alles diesen Herrn Mollath? Freut mich, dass nach seiner Entlassung hier auch Geld für ihn fließt!

Anonymous User 13. August 2013

An die Herren Vorredner, die ein solches Motiv "klasse Werbung" oder nicht zum Aufregen finden: hier fehlt wohl ein zwischen Menschen existenzielles Gut - Mitgefühl. Keine Ahnung wie Herr Mollath sich fühlt, aber es könnte theoretisch sein, dass es ihn belastet und damit ist es ein totales NO GO.

Satire? SIXT Werbung war nie Satire sondern freche und zum Teil auch gute Werbung. Satire hat ein anderes Ziel als Werbung.
Der ganz wesentliche Unterschied aber WEN ich mit Spott für Werbung benutze. Den reichen Spitzensportler, die erfolgreiche Politikerin oder ein Opfer. Es ist in unserer Gesellschaft aus gutem Grund ein TABU Opfer von was auch immer für Werbung zu missbrauchen.

Es ist ekelhaft und nicht zu tolerieren, sonst finden wir bald SIXT- Werbung am Airport für ankommende Flüchtlinge oder was auch immer. Ich hab jedenfalls meine SIXT Karte heute zurückgeschickt und finde das sollte jeder tun, denn Umsatz ist das einzige was für Agentur und Unternehmen zählt.

Anonymous User 13. August 2013

Kein Grund, sich so zu echauffieren. Über ein derart fades Motiv ohne jede Aussage (ja, auch ohne jede Herabwürdigung). Einzig darüber, ob man Herrn Mollaths Bild einfach so verwenden darf, könnte man hier streiten. Was die Anwälte ja von Herzen gern tun.

Anonymous User 13. August 2013

Klasse Werbung!

Anonymous User 13. August 2013

Ich dachte die ganze Zeit, dass der Leibniz TV-Spot zu Pick up Choco & Caramel das mit Abstand dümmste und witzloseste ist, was ich an Werbung je gesehen habe. Oder war das der MS Outlook Spot, in dem uns ganz viel Sicherheit und Privatsphäre versprochen wurde? Aber diese billige und geschmacklose JvM/Sixt-Anzeigenfehlgeburt ist doch noch viel schlimmer. Was haben die für Medikamente genommen? Es ist doch immer wieder schön, wenn man die ganzen Werbegroßmäuler, die alles besser wußten, abstürzen sieht. Go f yourself!

Anonymous User 13. August 2013

Ich finde es ja interessant, dass es hier User gibt, die den Fehlgriff bei dieser Kampagne unüberlegt pauschalisieren und auf das komplette JvM Netzwerk widerspiegeln. Leute, es handelt sich hier um eine riesige Agentur. Nicht jeder Werbeslogan, jedes Motiv und jede Idee wird von ganz Oben abgesegnet. Das wäre bürokratischer Wahnsinn. Fehler passieren, kommt mal drauf klar.

Anonymous User 13. August 2013

Wie es der Zufall will, hatten wir gerade eine Anfrage an JvM vorbereitet, weil mir mit der Anzeigbetreuung bisher zufrieden waren - jetzt landet das Papier im Reisswolf. Herr Mollath war jahrelang bloßes Objekt staatlichen Handelns. Jetzt soll er zum bloßen Objekt der Werbewirtschaft gemacht werden - da steigen wir aus.

Anonymous User 13. August 2013

Diese Reaktionen sind mal wieder typisch Deutsch. Man echauffiert sich, man ist entsetzt und geschockt ob der Dreistigkeit der Kreativen. Man versteht weder Sarkasmus noch Zynismus und ist intolerant gegenüber intelligenter Werbung. Ich verzichte hier, die naheliegende Interpretation dieser Anzeige zu liefern. Die "Oh nein nein" Schreier werden sich eh nicht belehren lassen. Somit geht alles seinen bekannten Weg.

Anonymous User 13. August 2013

Die Jünger! Wieder Alles richtig gemacht. Die Medien schreiben drüber - über JvM. Sixt wird medienneutral dargestellt. Toll, immer wieder fazinierend, wie günstig und einfach man in den Medien sichtbar sein kann.

Anonymous User 13. August 2013

Ein weiteres Glied in der schier unendlich scheinenden Kette vom menschenverachtenden Umgang mit Herrn Mollath.

Anonymous User 13. August 2013

Liebe Entscheider bei Sixt, liebe JvM´ler,
das, was ihr euch mit dieser Anzeige geleistet habt ist nicht nur unterhalb der Gürtellinie gegenüber einem Menschen der eine lange Zeit gegen seinen Willen und ohne die Kraft des Gesetztes weggeschlossen wurde. Nehmt euch einmal eine Stunde Zeit und denkt an die Tage, Wochen, Jahre die dieser Mensch durchleiden musste. Und was fällt euch dazu ein? Ist dieser Frage mal einer überhaupt auf den Grund gegangen, hat sich nur einer einmal mit dieser HL tiefsinnig auseinander gesetzt - ich denke Nein. Leider sehe ich schon die ersten Deppen durch die Agentur rennen mit dem Spruch auf den Lippen "Schlechte Werbung ist auch Werbung". Mag sein das dies früher zugetroffen hat, aber die Welt hat sich verändert, die Meinungen haben sich verändert. So wie auch ich mich nach dieser Sinnfreien Aktion verändert habe.. meine geplanten mehrmonatigen Anmietungen bei Sixt werden nur ein Plan bleiben. Das ist leider die einzige Sprache die IHR versteht und liebe Damen und Herren von JvM, Etatgröße hat nichts mit geistiger und moralischer Größe zu - denkt mal drüber nach! Einmal nur!

Anonymous User 13. August 2013

Ich schäme mich für die Einfallslosigkeit von JvM. Eine Schande für die ganze Branche. Man sollte JvM eine eigene Branche geben, um sich klar abzugrenzen.

Anonymous User 13. August 2013

Erst die ziemlich sinnbefreite "oben ohne" Aktion, jetzt diese Entgleisung... JvM & Sixt scheinen ja mit Liebe in die Fettnäpfchen zu steigen.
Das dürfte so ziemlich das geschmackloseste an Werbung sein, was ich in diesem Jahr zu Gesicht bekommen haben!

Anonymous User 13. August 2013

Da hat wohl niemand nur irgendetwas gedacht! So wie es heute üblich ist, nur an sich zu denken. Rücksichtslos und hirnlos. Schlimm genug, dass dahinter auch noch akademisch gebildete Kreative stehen, oder? Wie viel Vorbild sollte man von angeblich "Gebildeten" verlangen dürfen? Gar keins, weil sie nur noch rücksichtslos an den eigenen Vorteil denken? Es kann einem schon übel werden.

Anonymous User 13. August 2013

Zweifellos ein Zynismus? Ich bin - noch - nicht sicher. Immerhin ist die Anzeige in der Süddeutschen Zeitung erschienen - jener Zeitung, die vielleicht mehr als alle anderen zusammen dazu beigetragen hat, dass Mollath jetzt nicht mehr in der Forensik sitzt. Vielleicht, es wäre für alle Beteiligten zu hoffen, weil ich das andauernde exzessive Fremdschämen in der Causa Mollath jetzt wirklich satt habe, offenbart sich hinter dieser scheinbaren Totalblamage für Sixt und JungvonMatt ja noch überraschend ein nobles Kalkül, das den Nutzen für den unfreiwilligen Star dieser Werbekampagne maximiert. Wenn nicht, dann plädiere ich dafür, dass die Verantwortlichen dieser an Unverschämtheit und Widerwärtigkeit Masssstäbe setzenden Kampagne an ihren eigenen Worten gemessen werden und entsprechend behandelt werden. PS: Bezüglich des Mollath zustehenden "Honorars" stelle ich mir vor, dass nun allein noch die Schlagzeile "Mollath schlägt Clooney" als Signal für das Vorhandensein ausreichenden Anstands und ausreichender Vernunft der Verantwortungsträger verkäuflich ist.

Anonymous User 12. August 2013

Lieber Herr Jung, lieber Herr von Matt, lieber Herr Sixt,

suchen Sie sich einen Begriff aus: dekadent oder degeneriert

Momentum: negativ und fallend

Ansonsten fehlen mir die Worte.

Anonymous User 12. August 2013

Ich wette sie machen aus dem Shitstorm noch nen Awardeinreichungsfilm...

Anonymous User 12. August 2013

Bisher war es ja noch harmlos sinnlos bei JvM und Konsorten: Beim Jagen nach irgendwelchen Kreativpreisen blieb lediglich der Werbetreibende auf der Strecke. Tenor: "Scheiß egal, ob sich das Produkt verkauft oder nicht ... Hauptsache, ich kann mir 'ne Trophäe aufs Board stellen. War zwar nicht meine zündende Idee, sondern die des Praktis... aber weiß ja niemand."

Alles halb so wild. Aber mit diesem Kampagnenmotiv hat man nicht nur den ersten Platz in Sachen Ineffizienz spielend verteidigt, sondern den Bogen der Geschmacklosigkeit gnadenlos überspannt. Lieber Texter, es gibt so viele andere schöne Jobs, die Deinen Fähigkeiten mehr entsprechen. Da bin ich mir sicher.

Anonymous User 12. August 2013

Den Jungs von Matt fällt ausser Geschmacklosigkeiten nicht mehr viel ein. Vorbei die Zeiten, als das Land sich noch über eine neue Sixt- Kampagne amüsieren konnte. Die lieblos zusammengekleisterten Sixt-Anzeigenfriedhöfe, die wir an Flughäfen genötigt werden, zu durchlaufen, fügen sich nahtlos in die Reihe dieses kreatiefen Gesamtbilds ein. Sixt ? Nein danke!

Anonymous User 12. August 2013

Erst ein vermeintliches Verleumdungs- und Justizopfer schamlos ausnutzen und dann scheinheilig über ein "angemessenes und anständiges Honorar sprechen". Wer so unanständig ist, der kann kein gar anständiges Honorar zahlen.

Anonymous User 12. August 2013

Es war einmal ... ein Jerry Della Femina in einem Werbehotshop in New York, der textete:"Und seidenweich ist selbst die Leiche..." Hard selling ging in die Startlöcher.
Seitdem haben wir in der Werbung eine Entwicklung, die bereits in den Endsiebzigern auf solche Trotteligkeiten wie für Sixt hindeutete. Die geistige Mutter Gramm&Grey von JungvonMatt oder die geistige Mutter GGK des Straßenbahn-Affichen-Fan C. Jacobi glaubte daran, dass man nur noch mit Akademikern in der Werbung etwas zu behaupten hat. Unendlich viele Fakten sind vergessen. Die eigentliche Triebfeder der Agentur: Werbekaufmann und couragierter Kreativer sind so zirka in 1991 beerdigt worden. Von Balanced Score Card? Vielleicht!

Was wir hier und an anderer Stelle beobachten, sind ein Aufwärmen und Umfärben alter Gedanken. Wie die derzeit nicht enden wollenden Farbpulver-Schmeißereien. Bah Pfui!
Die technokratische Werbe-Generation ist mit ihrer "ich will ewig Jugendlich sein"-Denke seit Beginn des Jahrzehnts der Wertminderung (1999-heute) längst an ihre Grenzen gestoßen. Es verpufft soviel. Was so wie dieses Sujet hochkocht in der Presse, stinkt nach Nicht-Zuende-GeThjnkt.
Werbung ist und bleibt eine Domäne von Menschen, die sich beeindrucken lassen, um etwas auszudrücken, was andere wirklich begeistert.
Die Mitschreiber, die die Bildung aus Uni und Überverstehen haben, kommen zu solchen kommunikativen Kurzsichtigkeiten.
Neuerdings sieht man im TV Sport eine Katze, die - nicht im Comic! - durch eine Wand rast, um ein Katzen-leckerli zu kriegen. Au Backe!

Wann kommt Kindercognac zu real,- oder Aldi? Nur wegen Kaufkraft-Absaugen versteht sich...
Aber, aber ... Werber reagieren nur auf die Marktforschungs-Hörigkeit der Industrie. Wie war das noch auf dem Marketing-Tag 2001, Herr Prof. Meffert? "Marketing ist konzentriertes Absaugen von Kaufkraft." Ich dachte, Sie verklapsen Ihre Zuhörer.
Für diese Afferei gegenüber einem unwichtigen Zielgruppen-Segment (Sixt) ist gerade dieser Satz teilverantwortlich. Umsatz um jeden Preis. Oder wer wendet im Job irgendeine Formel aus der Wirtschaftsmathe an, um damit eine Werbeagentur nachhaltig zu briefen? Ach so, welche Inhalte gehören denn in ein Briefing?
Harvard Business Manager. >Heute gehen wieder Hunderttausende zur Arbeit und fürchten:"Hoffentlich werde ich heute nicht erwischt!"<

Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.

Anonymous User 12. August 2013

Wenn man keine Ahnung von Satire hat, sollte Jung von Matt/Fleet nicht von einer satirischen Darstellung sprechen sondern einfach mal die Klappe halten und "vordenken", bei dem, was man so tut:
Wikipedia: "Satire ist in der älteren Bedeutung des Begriffs eine Spottdichtung, die Zustände oder Missstände in sprachlich überspitzter und verspottender Form thematisiert. Im heutigen Sprachgebrauch versteht man darunter aber meist einen künstlerisch gestalteten Prosatext, in dem Personen, Ereignisse oder Zustände verspottet oder angeprangert werden."
Hier wird aber nix verpsottet oder angeprangert, hier wir nur schamlos ausgenutzt!!! Peinlich!!!

Anonymous User 12. August 2013

Und da wundert sich noch einer, warum die jungen Leute nicht mehr in die Werbung wollen. Mich fängt der Job, der mich die letzten Jahre beschäftigt und recht passabel vergütet hat, jeden Tag ein bisschen mehr an zu kotzen. Besonders, wenn ich immer wieder so einen Dummschiss sehen muss. Ich werde bei Sixt nicht mehr mieten, die Zeiten sind vorbei, das Fass ist voll. Willkommen alle anderen - they try harder.

Anonymous User 12. August 2013

"Prima" gelaufen erst veröffentlichen und dann über das Honorar sprechen...
Über Geschmack lässt sich streiten, darüber wie das gelaufen ist nicht!
Dafür sollte Sixt so richtig blechen, das würde dann Herrn Molath helfen denn das was er als Haftentschädigung bekommen wird ist ein Witz.

Anonymous User 12. August 2013

Da ist echt ein Griff ins Klo.

Anonymous User 12. August 2013

"...satirische Darstellung...": So etwas sollte man denen überlassen, die sich mit so etwas auskennen. Bestimmt werden die Verantwortlichen des Unternehmens und der Agentur gerne ihren gesamten Jahresurlaub der nächsten 3 Jahre in der "Geschlossenen" verbringen, gelle?

Anonymous User 12. August 2013

Prvozieren - okay, frech sein - okay, Politiker auf die Schippe n ehmen - okay aber wie kann man eine solche Geschmacklosigkeit von Anzeige nur machen. Mein ehemaliger Prof würde sagen: Denen haben sie ins Gehirn geschissen. Hier spiegelt sich wohl auch der geistige Niedergang von JvM wider. Die Geschichte wird sich wiederholen: GGk, S&J bald JvM.

Anonymous User 12. August 2013

Erst viele Jahre unschuldig in der Anstalt und dann muss sich Hr. Molath auch noch von Sixt verarschen lassen. Wie JvM und Sixt auf so eine schlechte Idee gekommen sind, ist nicht nachvollziehbar.

Anonymous User 12. August 2013

Pfui Teufel! Da kann ich mich als Werber nur fremdschämen für solch skrupellose Geldgier und Effekthascherei. Nein, das ist nicht kreativ, sondern eine echte Schande für unser Gewerbe.

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