Auf der Homepage des Unternehmens macht Gründer und CEO David MacNeil die Weathertech-Philisophie deutlich: Amerika brauche eine frische Führung, raus aus der wirtschaftlichen Krise. Das schließe die Verantwortung der Bürger mit ein: "Der Export amerikanischer Arbeitsplätze ist ein Trend, der umgekehrt werden muss", schreibt MacNeil. Er finde beispielsweise im Baumarkt 85 Prozent im Ausland gefertigter Produkte vor, "hergestellt 7000 Meilen fort von hier", wie er schreibt. Den Sparkurs amerikanischer Unternehmen, die wegen einer "lausigen 50-Cent-Ersparnis" in Übersee produzieren, findet er rücksichtslos und gierig. "Wir bei Weathertech", verkündet MacNeil, tragen unseren Teil zur amerikanischen Wirtschaft bei. Meine Philosophie ist, wenn mein Nachbar keine Arbeit hat, dann werden ich bald auch keine mehr haben." Da ist natürlich was dran.

Weathertech exporiert seine Produkte eigenen Angaben zufolge in 84 Länder.  Das Unternehmen wurde 1989 gegründet und beschäftigt in den USA mehr als 1000 Mitarbeiter. Beim Super Bowl ist die Firma zum fünften Mal hintereinander dabei.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.