Zunächst jedoch musste der Süßwarenhersteller überlegen, wie man das Thema "Einhorn" überhaupt in Schokolade gießen kann. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung präsentierte schließlich eine Joghurt-Himbeer-Schokolade mit spezieller Schichtung und rosa Farbverlauf sowie hübsch glitzerndem Verpackungs-Design.

Auch Elbkind testete vorab das Terrain. Basierend auf einer "Potenzialanalyse" entwickelte das Team die Verbreitungsstrategie: Unter #Glittersport soll die Schokolade sowohl der Community als auch Influencern schmackhaft gemacht werden. Mit dabei ist unter anderem der Blog "Dressed like Machines", dessen Autor vorab in die Einhorn-Schokolade beißen darf. Alle User, die eine "Einhorn"-Sortenkreation eingereicht haben, erhalten außerdem eine Einhorn-Tafel als Dankeschön. Und die Community kann in einem Gewinnspiel auf eine 500-Gramm-Tafel hoffen, die passend zum Thema die einzige ihrer Art ist.  

Elbkind benachrichtigt außerdem mehrere Facebook-Seiten, die rund um die Themenwelt Einhorn posten und berichten und sicherlich ausflippen. Zielgruppe sind junge und alte Einhorn-Fans und Leute, die es werden wollen oder ein lustiges Geschenk suchen. Offensichtlich tun das viele, denn der Andrang auf den Online-Shop ist groß.  

Mit der Einhorn-Schokolade will sich Ritter Sport einerseits als "innovativer Trendsetter" präsentieren: "Zum anderen schaffen wir eine große Reichweite sowie Viralität, welche die Markenfaszination vergrößert und auch die genutzten Absatzkanäle stärkt", sagt Meike Heitker, Marketing Ritter Sport. Außerdem, so Gianna Krolla, Social Media Manager bei Elbkind: "Das Thema Einhorn ist positiv besetzt und steht für etwas Gutes." Und das passt zu Schokolade. 


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

koordiniert und steuert als Newschefin der W&V den täglichen Newsdienst und schreibt selber über alles Mögliche in den Kanälen von W&V Online. Sie hat ein Faible für nationale und internationale Kampagnen, Markengeschichten, die "Kreation des Tages" und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.