Der Sprecher des Handelsverbandes Textil, Axel Augustin, sagte: «Im Moment ist schwierig abzuschätzen, was das bringt.» Der Umsatz werde dadurch im Vergleich zu der zuletzt häufig praktizierten Öffnung mit Termin eher abnehmen. "Als Verbraucher würde ich mich einmal in der Woche testen lassen und dann einkaufen gehen", sagte Augustin.

Deutschlands größte Buchhandelskette Thalia kündigte an: "Wir wollen die Buchhandlungen für Kundinnen und Kunden mit negativem Testergebnis in jedem Fall offenhalten und werden die Einhaltung entsprechend kontrollieren." Das Unternehmen appellierte gleichzeitig an die Politik, die Testkapazitäten auszubauen und Tempo beim Impfen zu machen.

Positives Feedback von MediaMarktSaturn

Deutschlands größter Elektronikhändler MediaMarktSaturn betonte, er begrüße jegliche politischen Konzepte, die ein sicheres Einkaufen in seinen Märkten auch bei hohen Inzidenzen weiter ermöglichten. "Aktuell beobachten wir, welche weiteren Vorgaben Bund, Länder und Kommunen in den kommenden Wochen in Bezug auf mögliche Öffnungen im Einzelhandel planen. Dies schließt auch den Ansatz mit ein, das Einkaufen mit einem aktuellen, negativen Corona-Test zu ermöglichen." (dpa/st)



W&V Redaktion
Autor: W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.