Die Facebook-Seite der Digitalkonferenz erhielt in der Folge massenhaft negative Bewertungen - unter anderen von Studenten der Universität der Bundeswehr München. Auch Politiker schalteten sich in die Debatte ein. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach von "schlechtem Stil" gegenüber den Soldaten.

Zu den Partnern der Internetkonferenz gehören neben Stiftungen, Privatunternehmen und NGO's auch staatliche Stellen wie das Entwicklungsministerium, das Forschungsministerium und das Arbeitsministerium.

In der Marketingbranche wird die Aktion kontrovers diskutiert. Der Frankfurter PR-Stratege Sascha Stoltenow, selbst ehemaliger re:publica-Speaker und Ex-Offizier, kritisierte in einem Interview mit W&V zwar das Uniformverbot, hält PR-Aktion der Bundeswehr aber für "perfide", weil sie Streitkräfte zum Opfer mache und überzogene Reaktionen im Netz anheize. (mit dpa-Material)


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.