Wünschestudie 2017 :
Eltern schenken Kindern immer mehr zum Nikolaustag

Die Zeiten, in denen zum Nikolaustag nur Kleinigkeiten verschenkt wurden, sind vorbei. Eltern geben heute im Schnitt 23 Euro aus, die Großeltern legen nochmal 21 Euro oben drauf.

Text: Markus Weber

Egal, ob Nikolaus oder Weihnachtsmann: Hauptsache ein Sack voller Geschenke.
Egal, ob Nikolaus oder Weihnachtsmann: Hauptsache ein Sack voller Geschenke.

Zu diesem Ergebnis kommt die "Wünschestudie 2017" der Dentsu-Aegis-Tochter Resolutions in Zusammenarbeit mit IP Deutschland.

Der Studie zufolge erhalten 90 Prozent aller Kinder in Deutschland von ihren Eltern Geschenke zu Nikolaus. Geschenkt werden unter anderem Süßigkeiten (64 Prozent), Bücher (41 Prozent), Kreativspielzeug (33 Prozent), Bekleidung (29 Prozent) und Stofftiere (28 Prozent). Bei den favorisierten Marken dominieren die Klassiker: Ein Drittel der befragten Eltern nennen Lego und Ravensburger als Marken, deren Produkte sich besonders gut für Nikolaus eignen. Es folgen Playmobil (ein Viertel der Befragten), Schleich und Duplo (je ein Fünftel).

Früher gab es für Kinder Geschenke nur zu Nikolaus. Weihnachtsgeschenke waren bis ins 19. Jahrhundert hinein unüblich. Der Brauch, sich an Weihnachten zu beschenken, kam zuerst in protestantischen Gegenden auf. Das war dann die Geburtsstunde des Weihnachtsmanns ("Santa Claus"), als eine Art Pendant zum Nikolaus, den die Katholiken als Schutzpatron der Kinder verehrten.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.