Das Unternehmen hatten nach Rückschlägen in den Vorquartalen auch im zweiten Quartal 2016 seine Verlustfahrt nicht stoppen können. Mit 361,2 Millionen Euro lag der Umsatz um 6,1 Prozent unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresquartals. Bezogen auf das erste Halbjahr schrumpfte der Umsatz mit 721,2 Millionen Euro um 3,4 Prozent.

Den Gewinn im zweiten Quartal hat vor allem der gesunkene Wert des Unternehmens angesichts seiner schwierigen wirtschaftlichen Lage belastet. Die im Geschäftsbereich Consumer Experience (Analyse von Verbraucherverhalten und -einstellungen) notwendig gewordenen Firmenwertabschreibungen von 139 Millionen Euro bescherten dem Konzern unter dem Strich einen Verlust von 148,2 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2015 hatte die GfK noch einen Konzerngewinn von 19,7 Millionen erwirtschaftet. Der Bereich Consumer Choices (Messung von Konsum) konnte dagegen wachsen. (dpa/fs)

 

 


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W&V Redaktion
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