Ein "sauberes" Rechenzentrum für Datenverarbeitung gibt es bisher leider nicht. Eon will mit dem Film aber deutlich machen, dass man an Lösungen arbeitet.

"Mit Informationen rund um Video-Unterhaltung wollen wir neue, insbesondere jüngere Zielgruppen für den enormen Energiebedarf durch Video-Streaming in Rechenzentren sensibilisieren. Und wir zeigen, wie solche Rechenzentren grüner werden können. So wie das in Grotach. Das Thema ist ernst, die Herangehensweise nicht. Ganz bewusst, denn wir wollen möglichst viele Menschen erreichen", sagt Carsten Thomsen-Bendixen, kommissarischer Leiter Kommunikation und Politik bei Eon.

Der Kurzfilm wurde in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma IT'S US und dem Regisseur Greg Bray umgesetzt. Er ist auf YouTube, Facebook und Twitter zu sehen und wird darüber hinaus onsite auf der Eon-Webseite präsentiert. Für das Video hat Eon den CO2-Ausstoß für bis zu drei Millionen Aufrufe bei YouTube kompensiert.

Influencer gehen offline

Der Spot bildet den Abschluss der Kampagne #GreenInternet, die GUD.Berlin gemeinsam mit Achtung! für Eon umgesetzt hat. "Für den Umstieg zum grünen Internet hat die einzelne Konsum-Entscheidung eine große Relevanz", so Jens Grüner, Geschäftsführer bei GUD.Berlin. Darum will man die Menschen auf allen Kanälen ansprechen.

Der GreenInternet Day am 8. Januar 2020 war eine weitere Aktion der Kampagne. Dieser machte mit verschiedenen Aktionen auf das CO2-Problem des Internets aufmerksam. So schaltete der Energiekonzern beispielsweise seine Homepage für einen Tag symbolisch schwarz. In einer Online- und Social-Media-Kampagne veröffentlichte Eon schwarz gehaltene Posts mit der Botschaft "Don’t click this. Es verbraucht Strom". Ein YouTube-Video forderte dazu auf, es nicht weiter anzuschauen und möglichst schnell zu überspringen.

Zudem wagten mehrere Künstler und Influencer auf ihren reichweitenstarken Social-Media-Kanälen ein Experiment mit ihren Communities – einfach mal offline gehen:

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Credits

Verantwortlich bei Eon: Alexander Zirkel, Manager Communication and Political Affairs; Markus Nitschke, Pressesprecher Eon Climate & Renewables

Kreation GUD.Berlin: Djuein-Uee Peng (Kreativdirektion), Nicolas Schindler (Konzept), Stefano Sciolti (Konzept), Sandra Treisbach (Art Direktion), Armin Hassanzadeh (Art Direktion)

Beratung GUD.Berlin: Melanie Jahns (Etat Direktion), Tülin Kansoy (Account Manager)



Autor: Katrin Ried

Ist Redakteurin im Marketingressort. Vor ihrem Start bei der W&V beschäftigte sie sich vorwiegend mit Zukunftstechnologien in Mobilität, Energie und städtischen Infrastrukturen. Für Techniktrends interessiert sie sich ebenso wie für Nachhaltigkeit, sozialen und ökologischen Konsum.