Natürlich hat Simone Gietz' Tesla-Truck-Spot dasselbe Problem wie viele von Nutzern gedrehte Videos: Für einen Werbefilm ist er mit 1 Minute 30 eigentlich einen Tick zu lang.

Kümmert aber keinen, wenn YouTuber die Produktionskosten selbst zahlen und sie auch keinen Sekundenpreis für die Schaltung bezahlen müssen. Und der Spot so überraschend und unterhaltsam ist.

Reichweitenbelohnung: Knapp fünf Millionen Abrufe auf YouTube hat der Truckla-Spot innerhalb von sechs Tagen bereits gesammelt. Die Bewertungen sind sehr deutlich positiv (240.000 Daumen hoch vs. 6800 Daumen runter).

Sogar noch ein paar mehr als den Spot, nämlich 5,6 Millionen, haben sich das Making-of auf YouTube angeschaut: Den Umbau - gemeinsam ihren Profi-Freunden Marcos Ramirez (Bridgeservice), Richard Benoit (Rich Rebuilds) und der deutschen Designerin Laura Kampf - hat Simone Giertz als halbstündigen Clip hochgeladen. Inklusive Kauf und Zerstörung des Tesla 3, der die Basis für den Truckla darstellt.

Am Ende des Making-ofs (ab ca. 24:20) geht es um den Spot-Dreh.

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Giertz hat knapp 1,8 Millionen YouTube-Abonnenten. Weitere 340.000 folgen ihr auf Instagram, 450.000 auf Twitter und 290.000 auf Facebook.

Tesla-Chef Elon Musk hatte bereits vor Jahren über einen Tesla-Pickup gesprochen - Termin nannte der Autobauer aber bislang keinen.



Susanne Herrmann
Autor: Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.