Ergo streicht bis zu 1350 Stellen im Vertrieb

Der Versicherungskonzern Ergo strafft seinen Vertrieb und will dabei auch massiv Personal abbauen. Bis zu 700 Stellen im angestellten Außendienst und bis zu 650 Stellen im Innendienst könnten betroffen sein.

Text: Markus Weber

Der Versicherungskonzern Ergo strafft seinen Vertrieb und will dabei auch massiv Personal abbauen. Bis zu 700 Stellen im angestellten Außendienst und bis zu 650 Stellen im Innendienst könnten davon betroffen sein, wie das Unternehmen heute (27.7.) ankündigte.

Die derzeit fünf Vertriebsorganisationen sollen unter dem Dach einer Ergo-Vertriebsgesellschaft zu zwei "homogenen Organisationen" zusammengeführt werden. Die Zahl der Regionaldirektionen wird von etwa 220 auf künftig 120 reduziert. Insgesamt sollen durch die Maßnahmen jährlich 164 Millionen Euro eingespart werden.

Beim Stellenabbau strebe die Konzernleitung eine "sozialverträgliche Umsetzung" an, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. Die geplanten Veränderungen würden in den kommenden Monaten zwischen Unternehmensleitung und Betriebsräten sowie dem Sprecherausschuss verhandelt. Die Umsetzung der Maßnahmen ist bis zum Jahresbeginn 2014 geplant. Die konkrete Ausgestaltung hängt von den Ergebnissen der Verhandlungen ab.


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Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.