Best-Minute-Spot :
Erstmals nach 25 Jahren: Trigema wirbt ohne Schimpanse

Nach 25 Jahren Werbung mit dem Trigema-Affen wirbt der T-Shirt- und Tennisbekleidungshersteller aus Burladingen erstmals ohne den Schimpansen zur "Best Minute" vor der Tagesschau.

Text: Markus Weber

25. Sep. 2015 - 1 Kommentar

Von Werbeagenturen hält Trigema-Chef Wolfgang Grupp ziemlich wenig. Jedenfalls hat er nie eine gebraucht. Der bekannte Schimpansen-Spot, der uns seit Jahrzehnten immer zur "Best Minute" vor der Tagesschau begleitet, wurde aus aussortiertem Filmmaterial zusammengeschnipselt, das sonst keiner haben wollte. Ursprünglich gedreht irgendwo in Japan.

Nach 25 Jahren Werbung mit dem Trigema-Schimpansen wirbt der T-Shirt- und Tennisbekleidungshersteller aus Burladingen jetzt erstmals ohne den Affen zur "Best Minute" vor der Tagesschau. Gedreht hat den neuen 20-Sekünder Bubbles Film aus Hamburg.

Nach Angaben einer Trigema-Sprecherin wird der Spot mit Firmenchef Grupp und dem berühmten Schimpansen in Zukunft wohl trotzdem noch dann und wann geschaltet.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



1 Kommentar

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Anonymous User 30. September 2015

Was bleibt denn jetzt noch an Marke? Nichts! Wichtiger als der Affe war Herr Grupp, der wie ein Hipp mit seinem Namen und seiner Haltung greifbar für die Marke stand. Der Affe ist bloß der inzwischen wirklich abgenutzte Teaser. Eine Aktualisierung war überfällig. Wer ewig den selben Spot runternudelt kommt irgendwann altbacken und verbraucht daher. Sollte sich gerade ein Modelabel nicht leisten. Der Rückzug nur auf Vernunft und sachliche Argumente dürfte keine Zukunft sichern. Mit Vernunft alleine begeistert und bindet man keine Menschen an eine Marke. Marken brauchen Seele und Gesicht. Das ist jetzt leider futsch. Vielleicht sollte er sich doch mal den Rat einer Agentur einholen, denn die verstehen mehr von Markenpflege als Filmproduktionen.

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