Dem Wettbewerber dürfe "die Wahrung seines Rufes" nicht übermäßig erschwert werden. Allein die Begründung, einige Verbraucher könnten sich von der Marke abwenden, reiche aber nicht aus, um den Gebrauch der Schlüsselbegriffe zu untersagen. Bereits vor einem Jahr hatte der Gerichtshof entschieden, dass Google nicht verantwortlich sei für die von den Kunden der Suchmaschine gebuchten Adwords, mit denen Firmen die Internetnutzer zu ihren Google-Anzeigen locken. Google dürfe also Aufträge von Firmen annehmen, die den Markennamen eines anderen Unternehmens buchen. (dpa)



Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Autor: Frauke Schobelt

koordiniert und steuert als Newschefin der W&V den täglichen Newsdienst und schreibt selber über alles Mögliche in den Kanälen von W&V Online. Sie hat ein Faible für nationale und internationale Kampagnen, Markengeschichten, die "Kreation des Tages" und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.