Deloitte-Ranking :
FC Bayern München dominiert auch finanziell die Bundesliga

Bayern bleibt ManU, Real und Barca auf den Fersen: Die weltweite Nummer vier im Deloitte-Umsatzranking der Fußballklubs ist die deutsche Nummer eins.

Text: W&V Redaktion

Deutscher Meister 2018 - und auch ohne DFB-Pokal oder Champions-League-Trophäe Sieger nach Einnahmen.
Deutscher Meister 2018 - und auch ohne DFB-Pokal oder Champions-League-Trophäe Sieger nach Einnahmen.

Der FC Bayern München rangiert in der weltweiten Fußball-Geldliga weiter auf dem vierten Platz. Nach der am Donnerstag veröffentlichten deutschen Version einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte kommt der Rekordmeister in der Saison 2016/17 auf einen Umsatz von 587,8 Millionen Euro, ist damit in der "Football Money League" weiter das dominierende Bundesliga-Team und belegt seit zehn Jahren einen Platz in den Top 5 der Welt.

Mit Borussia Dortmund (332,6 Millionen Euro) und dem FC Schalke 04 (230,2 Millionen) befinden sich zwei weitere deutsche Clubs mit Rekordumsätzen auf den Rängen zwölf beziehungsweise 16 unter den 20 umsatzstärksten Fußballclubs der Welt. Bei der Borussia lag der Umsatz dank zusätzlicher TV-Erlöse aus der Champions League um 48,7 Millionen Euro höher als im Vorjahr. Der Umsatzrekord des FC Schalke basiert auf der Teilnahme an der Europa League.

Mit gehörigem Abstand folgen Borussia Mönchengladbach (169,3 Millionen) und der nach der abgelaufenen Saison abgestiegene Hamburger SV (121,5 Millionen) auf den nächsten Plätzen im deutschen Ranking.

Welche Kicker weltweit die Nase vorn haben

Die globale Rangliste, die Deloitte bereits zu Jahresbeginn veröffentlicht hatte, wird von Manchester United (676,3 Millionen), Real Madrid (674,6 Millionen) und dem FC Barcelona (648,3 Millionen) angeführt.

"Nachdem die Top-20-Clubs in der Saison 2016/2017 mit 7,9 Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord verbuchten, darf für die Spielzeit 2017/18 mit einem Überschreiten der Acht-Milliarden-Euro-Grenze bei den kumulierten Umsatzerlösen gerechnet werden", erklärt Karsten Hollasch, Partner und Leiter Consumer Business bei Deloitte.

Die Gesellschaft erstellt die Liste auf Basis veröffentlichter Jahresabschlüsse. Transfererlöse werden nicht einberechnet, weshalb die Zahlen teils deutlich von Angaben der Vereine abweichen.

W&V Online/dpa


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