FDP macht Wahlwerbung ohne Image-Sorgenkind Rösler

Das Image von Philipp Rösler ist offenbar so schlecht, dass die Bundes-FDP ihren Parteivorsitzenden für die kommende Bundestags-Wahlkampagne nicht einsetzen wird.

Text: Anja Janotta

30. Jul. 2012

Das Image von Philipp Rösler ist offenbar so schlecht, dass die Bundes-FDP ihren Parteivorsitzenden für die kommende Bundestags-Wahlkampagne nicht einsetzen wird. Wie der "Spiegel" unter Berufung auf die Parteizentrale meldet, wolle man im Wahlkampf auf Themen setzen statt auf Personen. Vor allem die kommende Niedersachsen-Wahl ist wohl kritisch für das ohnehin schon schlechte Image des Partei-Lenkers. Sollte die FDP den Einzug ins Parlament in Hannover im Januar nicht schaffen, sei Rösler in seinem Amt nicht mehr zu halten, will der "Spiegel" erfahren haben. Sowohl die FDP als auch Rösler leiden derzeit unter schlechten Umfragewerten.

Dieser Meldung widersprach nun FDP-Generalsekretär Patrick Döring gegenüber Reuters: Ja, man setze weiterhin auf Themen, aber immer auch verbunden mit Personen, die diese Themen transportieren könnten, sagte Döring gegenüber Reuters. Rösler soll vor allem für Währungsstabilität positioniert werden.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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