Studentenspot der Filmakademie Baden-Württemberg :
Filmstudenten drehen poetischen Spot für Captain Morgan

Wenn der Kapitän eigentlich ein Süßwasser-Matrose ist - Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg haben einen Spec-Spot für die Diageo-Marke Captain Morgan gedreht. Das Ergebnis: ein aufwendiges und poetisches Video, das sich jedoch selbst nicht zu ernst nimmt. 

Text: Sebastian Blum

- 5 Kommentare

Wenn der Kapitän eigentlich ein Süßwasser-Matrose ist - eine Studentenarbeit für Cptain Morgan.
Wenn der Kapitän eigentlich ein Süßwasser-Matrose ist - eine Studentenarbeit für Cptain Morgan.

Es gibt sie, die qualitativen Nachwuchsarbeiten, die auch etablierte Werber begeistern. Die Studenten Daniel Titz und Dorian Lebherz zum Beispiel, die Amir Kassaei mit ihrem fiktiven Johnnie-Walker-Spot "Dear Brother" begeisterten. Oder der poetische HFF-Film zum 100-jährigen Jubiläum von BMW. Ein weiterer Beleg für die Kreativität junge Talente liefert nun ein Spec-Spot für die Rum-Marke Captain Morgan  - seine Macher studieren noch an der Filmakademie Baden-Württemberg.

Das Konzept hinter der Studentenarbeit: Schon der Titel "Der alte Mann und der See" sei eine satirische Annäherung an den Ernest Hemingways Klassiker "Der alte Mann und das Meer", verrät Produzent Karli Baumann gegenüber W&V Online. Der Protagonist des Spots, ein knurriger Seebär porträtiert von Schauspieler Klaus Münster, träumt von großen Gewässern. Er sitzt jedoch auf einem windstillen See fest. "Er ist aber trotzdem ein Kapitän. So wie jeder der Captain Morgan liebt und lebt", erklärt Baumann.

Die Aufnahmen für den poetischen Spot haben nicht lange gedauert, dem Team standen im vergangenen Jahr insgesamt drei Drehtage zur Verfügung. Die Filmakademie hat den Spot allerdings erst vor Kurzem freigegeben.

Die Credits zum Spec-Spot:

Regie: Zornitsa Dimitrova, Mortimer Hochberg

Kamera: Mortimer Hochberg

Schnitt: Tobias Wilhelmer

Musik & Sound: Alexander David

Producer: Karli Baumann

    

  


5 Kommentare

Kommentieren

Anonymous User 25. Mai 2016

Marke muss man können. Domizlaff lesen.

Anonymous User 25. Mai 2016

@Paul:
Stimmt, warum sollte man im Studium schon etwas lernen, was einen auf das echte Berufsleben vorbereitet. Dafür ist das Studium sicher nicht da. Also. Bitte jetzt nur noch 10 Minuten Werbespots, liebe Filmakademie. Das Talent etwas in 30 Sekunden zu erzählen, bringen euch dann die Agenturen bei.

Anonymous User 25. Mai 2016

20 sekünder können sie später noch zu genüge machen. Warum sollten sie im Studium schon machen was draussen normal ist?!
#neuewege

Anonymous User 25. Mai 2016

@Frak: Wenn man ganz arg sucht, findet man überall was schlechtes. Und wenn es der Inhalt nicht hergibt, muss eben was anderes her...

Anonymous User 25. Mai 2016

Der gute alte 3 Minüter?
Vielleicht sollte sich die Filmakademie mal mit der Realität auseinandersetzen.
Die Herausforderung eines Werberegisseurs ist es, Dinge kurz erzählen zu können. Oder so gewaltig, dass es als "Content" oder Online Film funktioniert. Das ist hier allerdings nicht der Fall.

Diskutieren Sie mit