Lokales Engagement fördern

Einen besonderen Fokus bei der Auswahl der Vereine legte das Hamburger Unternehmen nach eigenen Angaben auf kleine, regionale Vereine: So bieten sie unter anderem dem Hamburger Verein StraßenBlues eine Fläche für die Präsentation ihrer Arbeit: Die Initiatoren und Mitarbeiter haben sich zum Ziel gesetzt, Brücken zwischen Menschen mit gesichertem Wohnsitz und Obdachlosen zu bauen. Nikolas Migut vom StraßenBlues freut sich über die Fritz-Weihnachtskampagne: "Wir sind ein noch sehr kleiner und junger Verein, der sich für Obdachlose einsetzt und großartige Werbung ist bei uns finanziell nicht drin." Auch der Verein Innere Mission in Bremen engagiert sich für Wohnungslose und betont, wie prekär die Lage aktuell ist: "Die Zahl der Wohnungslosen hat in Bremen über die letzten Jahre sehr zugenommen. Spuren von Armut und Wohnungslosigkeit sind immer häufiger zu sehen."

Fritz-Kulturgüter ist zudem im Bereich Umweltschutz und Obdachlosigkeit unter anderem mit der Initiative "Pfand gehört daneben"aktiv, die auf soziale Missstände aufmerksam macht und das Leben von Menschen am Existenzminimum erleichtern möchte. 

Das Unternehmen wurde 2002 als Fritz-Kola von zwei Studenten in Hamburg gegründet. Die erste Kola kam 2003 auf den Markt, zahlreiche safthaltige Limonaden und Schorlen folgten. Mirco Wolf Wiegert und Winfried Rübesam sind Geschäftsführer des Unternehmens, das seit 2014 Fritz-Kulturgüter heißt. 


Autor:

Belinda Duvinage

legt ein besonderes Augenmerk auf alle Marketing-Themen. Bevor die gebürtige Münchnerin zur W&V kam, legte sie unter anderem Stationen bei burdaforward und dem Münchner Merkur ein, leitete ein regionales Magazin in Göttingen und volontierte bei der HNA in Kassel. Den Feierabend verbringt sie am liebsten mit ihren drei Jungs in der Natur, auf der Yogamatte, beim perfekten Dinner mit Freunden oder, viel zu selten, einem guten Buch.