Wie lief die Entwicklung des "Kebekuss"?

Carolin Kebekus war vom ersten Moment involviert: Die Rezeptur wurde zusammen entwickelt, von der Auswahl der Früchte bis hin zur geschmacklichen Abstimmung. Fast ein Jahr lang haben wir gemeinsam diverse Früchte durchprobiert. Auch Carolins Vater und viele Ensemblemitglieder haben ihre Expertise abgegeben. Ebenso haben wir mit unserer Agentur Lauter, Leute die Etiketten im regelmäßigen Austausch mit Carolin gestaltet.

Arbeiten Sie häufiger mit Promis zusammen?

Seit Jahren geben wir Kölner Persönlichkeiten eine Stimme. Die Aktion nennen wir "Deine Stimme für Köln". Wir lassen die Promis in ihrem Umfeld porträtieren, und sie werben - jeder auf seine Weise - für Köln und letztendlich für unser Produkt. Grundsätzlich arbeiten wir mit Testimonials zusammen, um unserer Marke ein Gesicht zu geben. Wichtig ist für uns auch die langfristige, enge Zusammenarbeit.

Mit dabei sind u.a. Comedian Johann König, 1. FC Köln-Trainer Markus Anfang, Roncalli-Direktor Bernhard Paul oder Art Cologne-Chef Daniel Hug. Auch Carolin Kebekus meint im Rahmen dieser Kampagne: "Köln ist wie backstage: nicht geleckt, aber authentisch." Seit dieser Zeit arbeiten wir mit ihr freundschaftlich zusammen. Wir unterstützen sie auch bei ihren weiteren Aktivitäten, zu denen die Karnevalssitzung "Deine Sitzung", die Karnevalsgesellschaft Tote Funken und ihre Band Beer Bitches gehören. Die Idee zu einem gemeinsamen Produkt lag sozusagen auf der Hand.


Lust auf mehr Mittelstandthemen? Dann kommen Sie zur MAKE in Düsseldorf am 4. Juli 2019. Mehr Infos zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.


Welche Rolle spielen die Nicht-Bier-Produkte in Ihrem Portfolio?

Im Jahre 2010 erfolgte der Startschuss für die Fassbrause, mit der wir uns schnell bundesweit einen Namen gemacht haben und der den Boom der Fassbrausen auslöste. Die Innovation hatte einen strategischen Aspekt. Als mittelständischer Familienbetrieb wissen wir, dass wir weitere Bausteine brauchen, um unser Unternehmen nachhaltig am Markt zu positionieren. Sicherlich hat der Erfolg uns auch einen wichtigen Imagegewinn gebracht, der sich auch bei anderen Produkten, die wir in den letzten Jahren eingeführt haben, fortsetzte.

Bierdeckel von Gaffel

Bierdeckel von Gaffel

Wie werben Sie für den Kebekuss?

Im Fokus steht Carolin Kebekus. Wir hatten ein sehr unterhaltsames Fotoshooting, bei dem wir das Bildmaterial für die verschiedenen Medien produziert haben. Carolin kommuniziert den Likör über ihre Social-Media-Kanäle, und wir haben gemeinsame Pressetermine umgesetzt.

Außerdem haben wir eine Plakatkampagne konzipiert, schalten Anzeigen und sind mit einer eigenen Website online sowie in den Social-Media-Kanälen aktiv. Für den Handel gibt es PoS-Materialien, darunter ein lebensgroßer Aufsteller von Carolin Kebekus. In der Gastronomie bewerben wir den Kebekuss mit über zwei Millionen Bierdeckeln pro Monat. Alles ist nachhaltig angelegt. Wir gehen von einem langen Produktlebenszyklus aus und von vielen weiteren gemeinsamen Projekten.

Hat Gaffel ein eigenes Social-Media-Team?

Wir möchten die Marke emotional aufladen, und dabei spielt das Internet eine sehr wichtige Rolle. Social Media haben wir schon früh besetzt und bespielen täglich die Kanäle Facebook und Instagram. Strategisch und inhaltlich arbeiten uns unsere Agenturen zu. Die Umsetzung erfolgt größtenteils inhouse und wird über unseren Social-Media-Manager gesteuert.

Dieses und weitere trendige Markting-Themen lesen Sie in der aktuellen W&V Nr. 5/2019. Schwerpunkt-Thema: Social. Sichern Sie sich gleich hier Ihr persönliches Exemplar. 

Anzeige für Kebekuss

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Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".