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Im Kleingedruckten am unteren Rand der Plakate werden die Slogans wie folgt erläutert: Multiplayer in Spielen entspreche Kameradschaft bei der Bundeswehr, Open World stünde für Freiheit und Sicherheit auf der ganzen Welt. Einer vorschnellen Assoziation mit dem berüchtigten Ego-Shooter-Genre, bei dem die Spieler in dem virtuellen Krieg ziehen, soll damit wohl verhindert werden.

Trotzdem sei die Provokation kalkuliert, verriet ein Bundeswehrsprecher auf Nachfrage der SZ. Man wolle über die "Eye-Catcher" bewusst provozieren und wahrgenommen werden. Anschließend könne man sich mit Widerspruch auseinandersetzen, heißt es in einem Statement.

Kampf um Nachwuchs auch im Netz

Seit acht Jahren wirbt die Bundeswehr auf der Gamescom. Dort versuchen die Streitkräfte gezielt, junge und IT-affine Menschen anzuwerben. Im Kampf um neue Rekruten ist die Bundeswehr auch längst im Social-Web präsent. Nach der erfolgreichen Serie über den Einsatz in Mali startete vergangenen Monat die Youtube-Serie "Die Springer." Das Format begleitet Fallschirmjäger bei der Ausbildung.


Autor:

Maximilian Flaig

ist inzwischen Volontär und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sportmarketing interessiert den gebürtigen Kölner besonders. Was wohl auch seiner Leidenschaft (die Betonung liegt auf „Leiden“) für den FC Schalke 04 geschuldet ist.