Gard: "Schönes Haar ist dir gegeben" - die neuen Spots

W&V Online zeigt die aktuellen Gard-Spots, die den berühmten Werbesong "Schönes Haar ist dir gegeben" wieder aufgreifen lassen.

Text: Susanne Herrmann

Es waren die Zeiten von Frau Sommer, "Mein Bac, dein Bac" und der Avon-Beraterin: "Schönes Haar ist dir gegeben, lass es leben mit Gard" trällerte es ab 1982 aus dem Fernseher. Der Werbesong zur Melodie von Abbas "Move on" war damals in aller Munde, wurde gern auch mal von Komikern wie Otto Waalkes hochgenommen ("... lass es kleben mit Quark").

Nun besinnt sich die Haarpflegemarke auf ihre Wurzeln und meldet sich am 9. Juli mit eienr Hommage an den Werbehit zurück. Der Refrain bleibt, aber die Melodie ist kein schwungvoller Abba-Hit mehr, sondern (leider) ein Retortenwerbestudiosong.

Für die neue Kampagne ist die Agentur Dorland, Berlin, verantwortlich (W&V 27/2012 und W&V Online berichteten). Los geht der neue Auftritt mit zwei TV-Spots. Diese zeigen Gard "als moderne und alltagsnahe Marke", erläutert die Agentur: "Die Spots beschwören keine unerreichbaren künstlichen Beauty-Ideale, sondern zeigen reale Menschen." Diese sind aber natürlich trotzdem sehr schön, sodass sie gut in den Werbeblock passen. Es gibt eine Männer- und eine Frauenvariante.

 

Weitere Maßnahmen und Kanäle sollen 2013 dazukommen. Die Agentur Dorland will damit jüngere Zielgruppen für die Haarpflegemarke des Schweizer Unternehmens Doetsch Grether erreichen. Die Marke Gard soll "ein neues Gesicht erhalten, zugleich jedoch in ihrem Kern wieder erkennbar bleiben", heißt es.

"Gard ist eine absolute Kultmarke, einst war sie das Synonym für schönes, lebendiges Haar", sagt Hendrick Melle, Chief Creative Officer bei Dorland. Und hier einer der Klassiker: ein Gard-Spot aus den Achtzigern.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.