General Motors verzichtet auch auf den Superbowl

Vergangene Woche schon hatte der US-Autobauer seinen Stopp der Facebook-Werbung bekannt gegeben, nun trifft es den Etat für eine weitere Institution: Ab kommendem Jahr will GM auch auf Werbung beim Superbowl verzichten.

Text: Anja Janotta

Vergangene Woche schon hatte der US-Autobauer General Motors (GM) seinen Stopp der Facebook-Werbung bekannt gegeben, nun trifft es den Etat für eine weitere Institution: Ab kommendem Jahr will GM auch auf Werbung beim Superbowl verzichten. Die Kosten für einen Spot bei CBS seien zu teuer, heißt es aus der höchsten Marketing-Etage. 4 Millionen Dollar will der Sender für einen 30-Sekünder. Nach Informationen der "FTD" allerdings soll dieser Schwenk nur ein Teil einer geänderten Medienstrategie bei GM sein  - das Marketingbudget bleibt unangestastet. 4,47 Milliarden Dollar war es im vergangenen Jahr schwer.

Zum 2012er Entscheid des Football-Finales hatte GM noch für einen kleinen Eklat gesorgt: Der Chevrolet-Spot "Wo ist Dave?" hatte offen den Konkurrenten Ford attackiert. Darin treffen sich die Überlebenden des Weltuntergangs mit ihren Pick-Ups, nur Dave fehlt, der - so erklärt es einer der Fahrer - leider einen Ford gefahren habe. Ford hatte damals energisch protestiert und ebenfalls auf die Langlebigkeit seiner Serien hingewiesen. Auch ein anderer Werbefilm von GM, für den Chevrolet Camaro, hatte mit einem witzigen Sujet für Aufmerksamkeit bei den Superbowl-Werbeinseln gesorgt.

 


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.