Es gibt jedoch auch manchen, der die Aktion für eine kalkulierte PR-Maßnahme hält. "Zynisch – aber clevere Werbung", urteilt ein Twitter-User: "Vermutlich kennen jetzt mehr Menschen die Marke Mariner als ohne diese kontroversen Anzeigen."

Was sich nicht ganz von der Hand weisen lässt. Ein kalkulierter Skandal also? Wo die Wahrheit auch liegen mag: Das Unternehmen hat die Motive von seinen Accounts entfernt und auf seiner Website mittlerweile eine Entschuldigung gepostet. Inhalt: Mariner verurteile "alle Formen von Gewalt und unterstütze die Gleichstellung der Geschlechter."

MarinerEntschuldigung

Wie es überhaupt zu dem Fauxpas kommen konnte, wird ebenfalls erklärt: Die umstrittenen Anzeigen habe ein Händler ohne Genehmigung geschaltet – das Unternehmen treffe nun "Vorkehrungen, um ähnliche Vorkommnisse künftig auszuschließen."


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde