Pyeongchang :
Google feiert die Paralympics

Der Internetkonzern Google widmet den Paralympics ein Doodle. ARD und ZDF übertragen den Wettbewerb.

Text: W&V Redaktion

Das Google-Doodle für die Paralympics.
Das Google-Doodle für die Paralympics.

Google ehrt die Paralympics in Pyeongchang mit einem eigenen Doodle. Die Winterspiele für Menschen mit Behinderung bekommen oftmals nicht so viel Beachtung, wie die Olympischen Spiele. Doch der Internetkonzern widmet dem Wettbewerb trotzdem einen Auftritt auf der Startseite der Suche.

Insgesamt sechs weltweite Partner unterstützen die Paralympics: Atos, Ottobock, Panasonic, Samsung, Toyota und Visa. Dazu kommen noch zwei internationale Verbündete: die Allianz und BP. Viele verbinden ihre Olympia- und ihre Paralympics-Kampagnen. Der auffälligste Auftritt in diesem Jahr stammt von Automobilhersteller Toyota. Das englischsprachige Paralympics-Video "Good Odds" wurde auf Youtube bereits über eine Million mal abgerufen.

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Zu sehen gibt es die Paralympics bei ARD und ZDF. Anders als bei den Olympischen Winterspielen, als Eurosport & Co. die meisten bewegten Bilder zeigen durften, übertragen nur die beiden öffentlich-rechtlichen TV-Sender aus Pyeongchang.

ARD und ZDF haben sich die Paralympics-Tage aufgeteilt - aber nicht im täglichen Wechsel wie bei Olympia. Das ZDF hat am Freitag mit der rund zweistündigen Live-Übertragung der Eröffnungsfeier begonnen. Am Samstag um 0.25 Uhr (MEZ) gibt es die ersten Bilder von den Wettkämpfen. Die ARD übernimmt am 14. März und überträgt bis zum 18. März. Die Abschlussfeier um 12.00 Uhr (MEZ) läuft im Internet über sportschau.de und im Spartenkanal ONE.

Die öffentlich-rechtlichen Sender haben ihre Berichterstattung von den Paralympics erweitert und zeigen mehr als 65 Stunden live aus Pyeongchang. Zudem gibt es Highlight-Sendungen und Online-Angebote. Im Vergleich zu 2014 in Sotschi hat sich der Umfang nach Sender-Angaben mehr als verdoppelt.

Das ZDF setzt auf Ex-Skifahrer Matthias Berg, der schon seit 2000 als Experte bei Paralympics dabei ist. Bei der ARD ist ein Trio am Start: Gerd Schönfelder, als Skifahrer erfolgreichster männlicher Athlet in der Geschichte der Winter-Paralympics, sowie die kleinwüchsigen Sommersportler Matthias Mester und Niko Kappel.


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W&V Redaktion
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