Kampagne für Vielfalt :
Gurken und Politik: McDonald's wirbt mit Seehofer und Merkel

In einer aktuellen Anzeigenkampagne setzt sich McDonald's für gesellschaftliche Vielfalt ein. Und für den Erhalt der Berliner Regierungskoalition.

Text: Markus Weber

Bekenntnis zur Vielfalt: Das McDonald's-Motiv erscheint in verschiedenen Tageszeitungen.
Bekenntnis zur Vielfalt: Das McDonald's-Motiv erscheint in verschiedenen Tageszeitungen.

Das Werbemotiv mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist an diesem Dienstag (26.6.) in den Tageszeitungen Bild, Welt und Berliner Zeitung erschienen. Außerdem wurde es über die Social-Media-Kanäle von McDonald's verbreitet.

Im Anzeigentext heißt es:

"Man kann und darf anderer Meinung sein. So wie bei unserem Cheeseburger. Die Einen schwören auf die Essiggurke. Für die Anderen ist sie ein Ding der Unmöglichkeit. Die Menschen sind eben so verschieden wie ihre Geschmäcker. Wir finden das gut. Darum ist bei uns jeder willkommen - ganz egal, wo man herkommt, woran man glaubt, wen man liebt, wie alt man ist oder was man gelernt hat. Wichtig ist, dass man trotz verschiedener Meinungen immer im Gespräch bleibt. Denn gemeinsam erreichen wir mehr. Wirklich spalten darf uns nur die Essiggurke."

Die McDonald's-Anzeige ist ein Bekenntnis zur gesellschaftlichen Vielfalt. Entwickelt wurde sie von der Agentur Salt Works aus München. Das Motiv wird am kommenden Wochenende auch in der "Welt am Sonntag" geschaltet.

Die Aktion ist Teil der Jahreskampagne "365 Gründe für McDonald's", die seit Jahresbeginn vor allem über den Instagram-Kanal von McDonald's gespielt wird.

McDonald's-Online-Anzeige: "Wo du herkommst, ist uns ziemlich latte."

McDonald's-Online-Anzeige: "Wo du herkommst, ist uns ziemlich latte."

Bekenntnis zur Vielfalt: Das McDonald's-Motiv erscheint in verschiedenen Tageszeitungen.

Bekenntnis zur Vielfalt: Das McDonald's-Motiv erscheint in verschiedenen Tageszeitungen.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.