Kerstin Erbe von dm sprach über die Nachhaltigkeitsstrategie von dm
Simone Lápossy vertrat Bahlsen

3. Verpackung als Spiegelbild der Markenphilosophie

MyMüsli verkauft individuelle Müslis, also setzt das Unternehmen gerade alles daran, auch seine Etiketten individuell gestaltbar zu machen. Aktuell feilt das Unternehmen an der Möglichkeit, ganze Bilder auf die runden Dosen kleben zu können.

Gleichzeitig denkt MyMüsli über nachhaltige Verpackungen nach, denn das 2005 gegründete Unternehmen legt Wert auf Bio-Zutaten und seine nachhaltige Positionierung. Auch dm befindet sich mitten im Prozess der Optimierung seiner Verpackung. Auch die Drogerie will mit einem Engagement in die Forschung für nachhaltige Verpackungsalternativen deutlich machen, dass Umweltschutz und die Vermeidung von Plastikmüll ein wichtiger Bestandteil der Unternehmen- und Markenphilosophie sind. Aus diesem Grund hat dm bereits eine Recycling-Tube für die Bio-Marke Alverde im Gebrauch und beschäftigt sich intensiv mit bio-basierten Kunststoffen.

Andreas Mundt legte die Verpackungsstrategie von MyMüsli dar

4. Verpackung als Kaufargument

Am Ende soll Verpackung aber vor allem das Produkt verkaufen. Das heißt, sie muss so klug gedacht sein, dass sie auch dann wirkt, wenn sie nicht optimal zur Geltung kommt oder nicht optimal in den Läden präsentiert wird. Dabei gilt es den Spagat zu schaffen zwischen neuen Ideen und einer Realisierbarkeit. So legt MyMüsli-IT-Chef Andreas Freund dar, dass eckige Verpackungen für sie Edel-Müslis an vielen Stellen praktischer gewesen wären; schon alleine, weil sie besser zu lagern sind. Doch der Müslimischer will an den runden Boxen festhalten. Weil sie den Unterschied machen.


Autor:

Lena Herrmann
Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.