Smart Ideas :
H&M Foundation zeigt 500 Gründerinnen

Gemeinsam mit Care will die H&M Foundation Frauen helfen, aus der Armut auszubrechen. Inspirierende Stories aus aller Welt sollen Stereotype in Frage stellen.

Andrea Gala ist eine der 500 Gründerinnen, die auf der H&M-Foundation-500-Liste stehen.
Andrea Gala ist eine der 500 Gründerinnen, die auf der H&M-Foundation-500-Liste stehen.

Was macht einen erfolgreichen Geschäftsmann aus? Nun, allein die Frage schließt viele Antworten schon aus. Wer es klassischerweise in die "Fortune 500" schafft, ist häufig: männlich und weiß. Dabei gibt es jede Menge inspirierende Gründer, die alles andere als stereotyp sind. H&M bietet ihnen in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Care eine Plattform. Der Name der etwas anderen Liste: Foundation 500.

Für das Projekt standen weibliche Führungskräfte vor der Kamera, die langfristige Erfolge erzielen wollen und einen gesunden Wettbewerb zu schätzen wissen. Frauen, die große Träume haben und dafür hart arbeiten. Und die allesamt aus Entwicklungsländern stammen.

Das Motto: "Meet the business leaders who are shaping the future"

Auf der Website werden die 500 Gründerinnenn und ihre Projekte en detail vorgestellt. Die Beispiele sind vielfältig: Eine hat sich auf die Produktion von Saris in Sri Lanka spezilialisiert, eine andere vertreibt gesunde Hackbällchen in Indonesien.

Das Ziel der Aktion: Gleichberechtigung als Ausweg aus Hunger und Armut, eines von 17 Nachhaltigkeitszielen der UN ("Agenda 2030"). Die Einstellung gegenüber weiblichen Unternehmern soll sich verändern - und zwar weltweit.

Husriana das Startup Uncle Ping Meatballs in Indonesien gegründet.

Husriana das Startup Uncle Ping Meatballs in Indonesien gegründet.

Die Bedingungen, unter denen Gründerinnen arbeiten, sind nicht einfach. Noch immer fehlt Frauen in vielen Teilen der Welt  denselbe Zugang zu Bildung, Finanzangeboten und Bankkrediten wie Männern.

Damit sich daran etwas ändert, muss sich zunächst die Wahrnehmung von Frauen in der Wirtschaft ändern. Während in Deutschland dieses Vorhaben bereits ziemlich erfolgreich ist und hierzulande am liebsten über Quoten diskutiert wird, hinken Entwicklungsländer hinterher. Die 500 Frauen und ihre Geschichten sind demnach nur stellvertretend zu sehen.

Karunakuran Kirupaliny hat sich auf die Fertigung von Saris in Sri Lanka spezialisiert.

Karunakuran Kirupaliny hat sich auf die Fertigung von Saris in Sri Lanka spezialisiert.


Autor:

Christa Catharina Müller
Christa Catharina Müller

ist seit Februar 2014 Redakteurin im Ressort Marketing, wo sie über Mode und digitales Marketing schreibt. Bevor sie zu W&V kam, hat sie ein Onlinevolontariat bei Condé Nast absolviert und war anschließend drei Jahre als freie Autorin tätig, unter anderem als Bloggerin für Yahoo.



0 Kommentare

Kommentieren

Diskutieren Sie mit