Fashion-Kollaboration :
H&M kleidet erstmals Tiere ein

In der Designer-Kollektion von Moschino gibt es Mäntel und Hoodies für Hunde - passend zum Angebot für Frauchen und Herrchen.

Text: Manuela Pauker

Premiere bei H&M: Fashion für Fiffi.
Premiere bei H&M: Fashion für Fiffi.

Designer-Kollaborationen gab es bei H&M seit 2004 ja schon so einige – auch mit ganz großen Namen wie Karl Lagerfeld, Stella McCartney, Versace oder Balmain. Die Kollektion, die die schwedische Textilkette am 8. November zusammen mit dem Haus Moschino startet, kommt allerdings mit einem Novum: Erstmals wird es in einer solchen Designer-Kollektion auch Kleidung für Tiere geben.

HM HundeHoodie

Im Angebot sind ein Hunde-Hoodie und ein wattiertes Mäntelchen für jeweils 79,90 Euro sowie Halsband und Leine mit Moschino-Logo für 99 Euro. Die drei Artikel werden vermutlich zu den ersten Stücken gehören, die ausverkauft sind. Womöglich zusammen mit den passenden Teilen, die es für Frauchen (und Herrchen) gibt.

Für die begleitende Kampagne zu der Zusammenarbeit, die unter dem Motto "Moschino [tv] H&M" läuft, haben sich die Partner ein "radikal innovatives TV-Konzept" ausgedacht, das soziale und traditionelle Medien plattformübergreifend verbinden soll  – "ein fesselndes neues 'Zapping'-Erlebnis für die digitale Welt", wie es in der offiziellen Mitteilung heißt.

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Die klassischen Top-Models fehlen natürlich nicht: Starfotograf Steven Meisel hatte unter anderem Gigi Hadid, Vittoria Ceretti und Stella Maxwell vor seiner Kamera. Im Mittelpunkt der Kampagne, die einen starken Schwerpunkt auf Instagram legt, steht aber Gigi Hadid.

Für Moschino-Designer Jeremy Scott ist die Zusammenarbeit mit H&M nicht die erste Kooperation mit einem anderen Fashion-Label: Er entwarf bereits mehrfach Turnschuhe und Kleidung für Adidas sowie diverse Uhren für Swatch. Tierkleidung war aber bei keiner dieser Kollektionen mit dabei.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde