Die Herzogenauracher haben von allen bei der WM in Russland angetretenen Mannschaften zwölf Teams unter Vertrag und damit mehr als die Konkurrenten Nike, Puma oder New Balance. Mit Russland, Schweden, Mexiko, Spanien, Argentinien und Belgien hat es die Hälfte der von Adidas gesponserten Mannschaften ins Achtelfinale geschafft. Japan und Kolumbien spielen im Laufe des Donnerstags noch. Vom Erfolg eines einzelnen Teams sei man nicht abhängig, so die Sprecherin weiter.

Die Franken gehen weiterhin davon aus, weltweit mehr als acht Millionen Trikots zu verkaufen - und damit mehr als bei der WM 2014 in Brasilien.

Von den Preisrückgängen sind nicht nur die Adidas-Produkte betroffen. Die Supermarktkette Rewe kündigte an, dass WM-Fan-Artikel "nun größtenteils preisreduziert werden". Rewe-Chef Lionel Souque hatte sich einen zusätzlichen Umsatz von zwei Prozent in den WM-Wochen erhofft - allerdings nur, wenn Deutschland im Turnier bleibt. Konkurrent Real überlegt nach Angaben eines Sprechers ebenfalls, "große Teile des WM-Sortiments zu rabattieren".


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Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.