Haribo sucht erstmals Kreativagentur

Der neue Haribo-Marketingchef Felix Theato hat genaue Vorstellungen davon, wie er das Marketing des Bonner Gummibärenriesen künftig weiterentwickeln will. Eine externe Agentur soll die kreative Qualität steigern.

Text: Uli Busch

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Felix Theato hat genaue Vorstellungen davon, wie er das Marketing des Bonner Gummibärenriesen künftig weiterentwickeln will: Alles ändern kommt für den 50-Jährigen, der seit Anfang April im Amt ist, nicht in Frage. Entertainer Thomas Gottschalk bleibt als Testimonial erst einmal an Bord, auch der Claim bleibt, erklärt der ehemalige hochrangige Ferrero-Manager im exklusiven Antrittsinterview mit der W&V. "Ein radikaler Wechsel ist immer ein Zeichen dafür, dass man eine Entwicklung verschlafen hat. Am besten führt man eine Marke so, dass Änderungen im Rückblick kaum merkbar sind. Das erst macht eine Marke vertraut und zum täglichen Begleiter", sagt Theato.

Eine wesentliche Neuerung allerdings wird es geben: Haribo sucht unter Theato erstmals eine Kreativagentur. "Ich denke schon, dass wir uns externe Unterstützung holen werden – insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir die kreative Qualität unserer Werbung steigern wollen." Eine Ansage die etliche Agenturvertreter aufhorchen lassen dürfte, schließlich gibt der bekannte Gummibärenproduzent allein in Deutschland laut Ebiquity knapp 50 Millionen Euro pro Jahr für Werbung aus.

Ein Freund von klassischen Pitches ist Theato aber nicht. Er werde seine Agenturpartner so aussuchen, wie er es schon immer getan hat. Es sei schließlich Peoples Business, und da komme es auf die gleiche Wellenlänge an.

Welche Agenturen für Felix Theato in Frage kommen, wie er das Marketing von Haribo künftig ausrichten will, lesen Sie in der aktuellen W&V-Ausgabe, die am 5. Juli erscheint.

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