Außerdem sind leichtere und mittelschwere Modelle geplant, die zum Beispiel bei der Erschließung des indischen und anderer asiatischer Märkte helfen sollen. Sie kommen zwischen 2020 und 2022 in den Verkauf.

Bereits 2019 soll das erste elektrische Motorrad von Harley-Davidson vom Band rollen, sein Name: LiveWire. Es bildet den Auftakt für weitere Produkte - kleiner, leichter und eher einem E-Bike ähnlich.

Was digital passieren soll

Den Kundenwünschen will das US-Unternehmen auch noch in anderer Hinsicht gerecht werden - mit einer besseren User-Experience über alle Kanäle hinweg. Dazu gehört auch der Webshop unter Harley-Davidson.com, der besser mit den Händlern verzahnt wird. Zusätzlich will sich Harley mit führenden E-Commerce-Portalen weltweit zusammentun, um neue Kundengruppen zu erschließen. Doch auch bei den Läden soll sich einiges ändern: Sie kommen in urbane Umfelder, auch auf kleineren Flächen, um dort die neuen Bikes sowie die Zubehör- und Bekleidungs-Kollektion zu präsentieren. 

Dritter Schwerpunkt der neuen Strategie: das Händlernetzwerk. Levatich will vor allem die innovativen und unternehmerisch denkenden Partner fördern. "Harley-Davidson wurde deswegen zur Ikone, weil wir nie stehen geblieben sind", betont er. "Indem wir voranschreiten, beleben wir den Geist der Gründerväter aus dem Jahre 1903 wieder."  

Für diesen Plan wird Harley-Davidson einiges Geld in die Hand nehmen. Bis 2022 fließen 450 bis 550 Millionen Dollar in die Umstrukturierung, die sich vor allem durch Kostensenkungen und Umschichtungen finanzieren soll. Am Ende erhofft sich Harley davon Mehrumsätze in Höhe von 1 Milliarde Dollar. 

So sehen die neuen Bikes aus:


Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".