Social Media :
#Heimkommen: So kümmert sich die Bahn um den Edeka-Opa

Die Deutsche Bahn hat den einsamen Opa aus der Edeka-Werbung #Heimkommen für sich entdeckt. Auf Facebook und Twitter streut die Marke ein Motiv mit einem alten Mann im Speisewagen.

Text: W&V Redaktion

- 8 Kommentare

Die Deutsche Bahn hat den einsamen Opa Werner aus der Edeka-Werbung #Heimkommen für sich entdeckt. Auf Facebook und Twitter streut die Marke ein Motiv mit dem alten Mann im Speisewagen. Dazu die Aufforderung: "Lieber Opa, warte nicht bis sie zu Dir kommen."

Im Edeka-Film inszeniert der Herr mit den grauen Haaren seinen Tod, um seine Kinder und Enkel an die Weihnachtstafel zu locken. Die Bahn hat jetzt eine etwas weniger gruselige Alternative parat. Eine Fahrt zu den Liebsten. "#heimkommen gibt's bei uns schon ab 19 Euro", schreibt die Marke.

Das Edeka-Original stammt aus dem Hause Jung von Matt. Der Weihnachtsfilm der Supermarktkette sorgt für hohe Klickraten bei Facebook und Youtube - und zahllose Kommentare in den sozialen NetzwerkenDer aktuelle Bahn-Etathalter Bahn ist Ogilvy & Mather, jedoch läuft zurzeit eigentlich ein Pitch - mit dabei übrigens die Edeka-Agentur Jung von Matt. Das heizt nun die Spekulationen an, ob das Marketing bereits eine Entscheidung getroffen hat. Doch jetzt äußert sich die Deutsche Bahn. Sie spricht von "einer Steilvorlage" durch Edeka und "einer singuläre Aktion". "Wir haben das nach einem schnellen und kreativen Prozess mit Bordmitteln gepostet", so das Unternehmen. Edeka wiederum äußert sich nicht offiziell zu dem Bahn-Motiv.

Um Social Media kümmern sich für die Bahn unter anderem die Agenturen Ray Sono sowie Ressourcenmangel und Scholz & Friends.


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autoren. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.



8 Kommentare

Kommentieren

Anonymous User 4. Dezember 2015

Schöne Idee auf eine sehr schöne Idee. Einzig die typisch deutschen Neidkommentare hier, weil man selber nicht auf diese Idee kam, stören gewaltig.

Anonymous User 4. Dezember 2015

Haha, gute Idee :-)

Anonymous User 3. Dezember 2015

Wie gesagt, JvM pitcht gerade um den Bahn-Etat. Und das ist ein schöner Weg, um zu zeigen welche Vorteile es hat mit ihnen zusammenzuarbeiten. Denn: wer ficken will, muss freundlich sein.

Anonymous User 3. Dezember 2015

@ Oinki Die Anfragen an die Bahn und an Edeka laufen. Wir ergänzen dann immer noch weitere Infos.

Anonymous User 3. Dezember 2015

Ist das ein Anbiederungsversuch von JvM?

Anonymous User 3. Dezember 2015

Da fehlt ja leider ein Komma in der Headline. Idee: 1, Handwerk: 5

Anonymous User 3. Dezember 2015

"Lieber Opa, warte nicht bis sie zu Dir kommen"???
Fahrkarten gibt's für 19 Euro, aber Rechtschreibung ist wohl zu teuer?
Bleibt zudem zu hoffen, dass die älteren Herrschaften souverän die Tücken des Automaten überlisten können und sportlich genug sind für überraschende Gleiswechsel & Co. in überfüllten Bahnhöfen ...

Anonymous User 3. Dezember 2015

Das ist Realtime Advertising von der Deutschen Bahn. Mit einer kleinen Verspätung von einer Woche. Aber kein Bahn Gehate. Ist doch nett. Liebe WuV, es wäre ja für uns als Fachpublikum immer interessant von welcher Agentur jetzt diese Idee kam. Mögt ihr das rausfinden?

Diskutieren Sie mit