Heineken und die perfekte Bar: TBWA setzt "Open your world"-Kampagne fort

Teil drei der Spot-Serie "Open your world" kommt nicht von Wieden + Kennedy, sondern diesmal vom lokalen Holland-Team bei TBWA/Neboko in Amsterdam. Sehenswert dennoch. W&V Online zeigt den Film "The Switch".

Teil drei der Heineken-Spot-Serie "Open your world" kommt nicht von Wieden + Kennedy, sondern diesmal vom lokalen Holland-Team bei TBWA/Neboko in Amsterdam. Sehenswert dennoch. Der Film folgt auf "The Entrance" und "The Date".

"The Switch" zeigt die perfekte Verwandllung in die perfekte Heineken-Bar. Der Barmann weißt exakt, worauf es beim Servieren eines kühlen Heineken ankommt. Nicht alle profitieren davon (Ende des Films genau anschauen). Die Musik spielt erneut eine große Rolle, diesmal mit Hilfe der Amy-Winehouse-Doppelgänger-Band Clairy Browne & the Bangin' Rackettes aus Australien. Im neuen Spot hat der strahlende Held nicht nur Begegnungen mit allerlei skurrilen Typen, sondern selbst zwei eher etwas tollpatschig und wenig glamourös wirkende Kumpels dabei. Der Verfasser des "Amsterdamadblog" mutmaßt, das diene dem holländischen Publikum zur Identifikation.

Gedreht wurde in Prag. Die Kulissen wurden eigens entworfen und per Hand aufgebaut, um eine Echtzeit-Abwicklung der Verwandlung beim Dreh zu ermöglichen. Bei TBWA/Neboko sind AD Niels de Kuijper und Texter Sander Volleman für den Werbefilm verantwortlich. Produktion: Stink, London; Regie führte Martin Krejci. 

Heineken arbeitet mit einem Agenturpool. Die meisten internationalen arbeiten kommen zwar von Wieden + Kennedy, Amsterdam, doch auch TBWA/Neboko hat schon Projekte umgesetzt, die über die Grenzen der Niederlande hinaus eingesetzt wurden. So zum Beispiel diesem Film, der auch hierzulande die Runde machte: "Walk in Fridge" - der begehbare Kühlschrank.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.



0 Kommentare

Kommentieren

Diskutieren Sie mit