BR provoziert :
Heye-Kampagne für "Quer" stichelt bayernweit

Für das satirische Politmagazin "Quer" im Bayerischen Fernsehen trommelt die Agentur Heye & Partner in zwei Phasen.

Text: Susanne Herrmann

20. Sep. 2012

Das satirische Politmagazin "Quer" im Bayerischen Fernsehen ist eine Institution am Donnerstagabend. Um für noch mehr Aufmerksamkeit zu sorgen, trommelt die Agentur Heye & Partner, München, nun in zwei Phasen einer Plakatkampagne. Phase eins besteht aus Großplakaten, die aber in zwei Versionen aushängen: Einmal schlicht mit Moderator Christoph Süß quer vor der Stadtkulisse - und einmal vermeintlich guerillamäßig überklebt "Damit es in Bayern läuft wie geschmiert, gehört doch so was wie Quer verboten", heißt es da.

In Phase zwei wird die Münchner Kreativagentur korrigierend eingreifen und resolut in Schwarz alles streichen, was hier überflüssig ist (siehe Motiv): Zurück bleibt die Botschaft "Da läuft doch was quer." Die Kampagne ist beyernweit bis Ende September auf rund 700 Plakaten zu sehen und wird von Anzeigen in Print sowie einer iPad-Anzeige im digitalen "SZ-Magazins" flankiert.

Beim Bayerischen Fernsehen sind Natascha Albus und Michael Alagha für den Auftritt zuständig, bei Heye München arbeiten für den Kunden Andreas Forberger, Thomas Wiegand, Katharina Arnoldi (Kreation) und Claudia Wehrs (Beratung). Media: Pilot, München.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.



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