Das abgelaufene Geschäftsjahr stand für Ceconomy unter keinem guten Stern. Bereits zum Auftakt hakte es, als heftige Rabatte im wichtigen Weihnachtsgeschäft am Gewinn zehrten. Zu einem Mühlstein entwickelte sich später die Beteiligung am Handelskonzern Metro. Durch die schwache Kursentwicklung der Metro-Aktie musste Ceconomy viele Millionen abschreiben. Probleme bereiteten auch die defizitären Märkte in Russland und Schweden.

Zuletzt wurde der ungewöhnlich lange und heiße Sommer zum Problem. Statt bei Media-Markt oder Saturn zu shoppen, tummelten sich die Verbraucher lieber im Freibad. Vor allem in Deutschland, dem wichtigsten Markt für Ceconomy, lief es schleppend. Hier kamen auch die vom Unternehmen eingeleiteten strategischen Initiativen langsamer voran als geplant.

Die MediaMarktSaturn Retail Group konzentriert sich auf die Hauptmarken Media-Markt und Saturn. In ausländischen Märkten setzt das Unternehmen inzwischen aber fast nur noch auf die Marke Media-Markt. Bereits Anfang Oktober hat Saturn die wichtige Herbst-Kampagne gestartet, erdacht von Jung von Matt. (mit dpa)


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W&V Redaktion
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