Kampagne von Heimat Berlin :
Hornbach macht im Frühling nichts anders und alles richtig

Auch unter neuer Marketingleitung bleibt Hornbach seiner Linie treu, wie die neue Frühjahrskampagne von Heimat zeigt. Das ist klug. W&V zeigt den Spot.

Text: Lena Herrmann

18. Mar. 2016 - 10 Kommentare

Der Frühling naht und schon kribbelt es den Heimwerkern in den Fingern. Dementsprechend bemühen sich gerade alle Baumärkte um die Gunst und den Geldbeutel der Bau- uns Bastelwütigen. Hornbach hatte schon immer das Gespür dafür, aus der Masse herauszustechen. In diesem Jahr soll das mit dem Motto "Du lebst. Erinnerst Du Dich?" gelingen.

Es ist die erste Kampagne, die unter dem neuen Marketingchef Thomas Schnaitmann entstanden ist. Vor allem aber ist es wieder eine typische Hornbach-Werbung, die die Handschrift der langjährigen Agentur Heimat trägt. Das könnte langweilig oder gar einfallslos sein. Wenn die Kampagne nicht so bildgewaltig und lustvoll inszeniert wäre. Und damit mal wieder alle Blicke auf sich zieht.

Neben Plakaten, Anzeigen und Radiospots stehen wieder die TV-Spots im Vordergrund, in denen ein nackter Mann voller Begeisterung durch Wasser, Holz, Gras, Schlamm und Dreck schlingert, sich Splitter in den Hintern zieht und so manche Schramme davon trägt. Doch am Ende ist er glücklich. Und der Betrachter gut unterhalten von seiner Reise durch die Elemente.

Eine eigens entwickelte Landingpage soll den Usern die Kampagne "Du lebst. Erinnert du dich?" vor allem durchs Gehör nahe gebracht werden. Verschiedene Material erzeugen dort möglichst echte Geräusche und sollen so ein "emotionales Kopfkribbeln" bei den Hörern verursachen.

Der TV-Spot geht in Deutschland am 19. März on air. Produktionsfirma ist Partizan, Berlin. Regie führte Tom Noakes


Autor:

Lena Herrmann
Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.



10 Kommentare

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Anonymous User 9. April 2016

Top. Sinnlich. Applaus.

Anonymous User 21. März 2016

super!

Anonymous User 19. März 2016

Zugegebenermaßen, ist das nicht der beste Hornbach Film, aber immer noch besser, als 90 Prozent des restlichen Werbeblocks.

Anonymous User 19. März 2016

Warum wurden die restlichen Kreativen nicht erwähnt? Nicht fair.

Anonymous User 18. März 2016

Einer der schwächeren H Filme.

Anonymous User 18. März 2016

Immer diese Neid-hater...ich fand es gut. Und den Nagel auch :D vielleicht kommen da ja noch ein Paar mehr hinterher. Viel Erfolg.

Anonymous User 18. März 2016

Da war damals die HYMNE viel besser. Das fühlt sich an wie Hornbach light. Fast wie ein Zitat an die nackten Männer mit den Ballons - die waren aber wesentlich origineller - auch ohne Nagel im Po.

Anonymous User 18. März 2016

Super! Nach den etwas verkopften letzten Hornbachkampagnen, wieder eine Arbeit, die direkt den Bauch erreicht. Und ja, den Nagel hätte man weglassen können. Nichtsdestotrotz toll.

Anonymous User 18. März 2016

Nervt.

Anonymous User 18. März 2016

Schlechte Idee halbwegs nett umgesetzt. Den billigen Witz mit dem Nagel im Arsch hätte man sich aber getrost sparen können. Schade.

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