Discounter fährt Trittbrett :
"Ich bin keine Gurke": Wie Aldi die Wahlkampagnen veralbert

Aldi Süd mischt sich in den Bundestags-Wahlkampf ein und wirbt ab sofort großflächig für seine "Einkaufs-Liste". Die Kandidaten wollen vor allem mit Frische punkten.

Text: Markus Weber

Aldi Süd experimentiert neuerdings mit Humor.
Aldi Süd experimentiert neuerdings mit Humor.

Aldinativlos - so lautet das Motto der Kampagne, die von der Hamburger Agentur Oliver Voss entwickelt wurde. Die Kandidaten auf der Aldi-Einkaufsliste werben dabei mit ihrem "Frische-Programm".

Der Schwerpunkt der crossmedialen Kampagne liegt auf der Außenwerbung - parallel zum Bundestagswahlkampf den ganzen September hindurch (Spezialmittler: Jost von Brandis). Neben klassischen und digitalen Flächen setzt Aldi zum ersten Mal auch auf Riesenposter an Hausfassaden und überdimensionale Bahnhofsinstallationen, vornehmlich in Düsseldorf, Köln, Frankfurt und Stuttgart.

Auf der Einkaufs-Liste von Aldi Süd stehen die fünf "Frische-Kandidaten" Nobert Gamüs, Lukas von Knolle, William Berne, Melonie von Fruchtel und Pomela Süß.

Eines der aktuellen Aldi-Süd-Wahlplakate

Eines der aktuellen Aldi-Süd-Wahlplakate

Eines der aktuellen Aldi-Süd-Wahlplakate

Eines der aktuellen Aldi-Süd-Wahlplakate


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.