"Wir beobachten heute ein wachsendes Bedürfnis der Menschen, nachhaltiger zu konsumieren. Die 'Zweite Chance' ist eines unserer Angebote dazu", so Christiane Scharnagl, Sustainability Managerin bei Ikea Deutschland. Denn IKEA möchte damit dazu beitragen, die Nutzungsdauer von Möbelstücken zu verlängern.

Ikea hat sich im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie "People & Planet Positive" das Ziel gesetzt, bis 2030 klimapositiv zu werden. Dazu trägt auch die Selbstverpflichtung bei, alle Produkte nach neuen Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu entwerfen und zukünftig nur noch erneuerbare und/oder recycelte Materialien zu verwenden. 

Mit der "Zweiten Chance" erweitert Ikea das Angebot in der Fundgrube, die seit jeher fester Bestandteil jedes Einrichtungshauses ist. Allein im Geschäftsjahr 18 fanden hier 3,5 Millionen Produkte einen neuen Besitzer, die im regulären Sortiment nicht mehr verkäuflich waren. Dabei handelt es sich zu 55 Prozent um umgetauschte Ware, die nicht mehr im Originalzustand ist, und zu 35 Prozent um Ausstellungsstücke.

"Wir legen großen Wert darauf, umgetauschte Ware wieder in den Verkauf zu bringen", sagt Christiane Scharnagl. Das betrifft laut den Schweden auch die Online-Retouren, die zu mindestens 90 Prozent wiederverkauft werden können - über das reguläre Verkaufsfach oder über die Fundgrube. (dpa/app)

Dem Thema Nachhaltigkeit & Marketing widmet sich auch der W&V Green Marketing Day.


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.