Für den FC Bayern München reicht es auch im Marken-Ranking lediglich zu Platz 2. Der Rekordmeister ist zwar am bekanntesten von allen Vereinen und steht wie kein anderer für Einzigartigkeit, doch in puncto Image landen die Bayern gerade mal auf dem elften Platz.

Auf Platz 3 folgen gleich vier Traditionsvereine: Neben Werder Bremen sind das VfB Stuttgart, Borussia Mönchengladbach und der Hamburger SV. Die Bremer sind mit ihrem neuen Trikotsponsor Wiesenhof ein großes Risiko eingegangen. Die Marke wirkt aber nach wie vor besonders sympathisch und natürlich. Der VfB steht für die meisten für Qualität und ist attraktiv. Die Borussia aus Mönchengladbach ist für viele „etwas Besonderes“ und erzielt nach Dortmund und Bayern insgesamt die besten Imagewerte. Der HSV hat seine Top-Platzierung seiner langen Tradition zu verdanken. In dieser Kategorie ist der letzte verbliebene Bundesliga-Dino absolute Spitze und rangiert bei Einzigartigkeit ebenfalls unter den Top 5.

Platz 7 geht an Schalke 04 und den 1. FC Nürnberg. Die Knappen punkten mit einer extrem hohen Bekanntheit der Marke und Platz 3 in der Kategorie Einzigartigkeit. Bei den Imagewerten spielen die Königsblauen allerdings gegen den Abstieg. Hier reicht es gerade mal zu Platz 14. Die Nürnberger sind zwar nicht so bekannt wie ihre Tabellennachbarn, doch der Club wird nicht zuletzt Dank seiner Tradition als einzigartige Marke angesehen, der man vertrauen kann.

Den neunten Rang belegt Hannover 96. Die Niedersachsen erzielen durch die Bank solide Werte in jeder Kategorie, ohne jedoch irgendwo besonders positiv oder negativ aufzufallen.

Die zweite Tabellenhälfte wird angeführt vom FC Augsburg. Der Aufsteiger aus der vergangenen Saison hat nicht nur überraschenderweise den Klassenerhalt geschafft, sondern auch in Sachen Image einen großen Sprung bei den Fans gemacht. Die Marke FCA ist zwar bei vielen Befragten nicht bekannt, doch unter den „Kennern“ erzielt der Verein nach dem BVB die besten Imagewerte aller Bundesligisten.

Ebenfalls auf dem zehnten Platz landen der FSV Mainz 05 und Bayer 04 Leverkusen. Die Mainzer bezeichnen sich selbst scherzhaft als Karnevalsverein und punkten wohl auch gerade deshalb besonders in der Kategorie Sympathie. Anders sieht es da bei den Leverkusenern aus. Die Marke hat immer noch große Probleme mit dem Image des Werksklubs und landet folgerichtig auch nur auf Relegationsplatz 16. Pluspunkte bringt vor allem der hohe Bekanntheitsgrad, der sowohl auf die lange Bundesliga-Zugehörigkeit als auch auf die internationalen Auftritte zurückzuführen ist.

Auf Platz 13 folgen mit Fortuna Düsseldorf und Greuther Fürth zwei Aufsteiger. Beide Klubs sind in der breiten Öffentlichkeit relativ unbekannt, bestechen aber mit sehr ordentlichen Imagewerten. Die Rheinländer besonders mit ihrer langen Tradition und die Franken wirken vor allem natürlich
und ehrlich.

Der SC Freiburg landet im aktuellen BrandFeel-Ranking auf Platz 15. Sympathisch und ehrlich wirken die Breisgauer auf die Befragten. Im Liga-Alltag strebt der VfL Wolfsburg vor allem Dank Hauptsponsor Volkswagen nach internationalen Lorbeeren, doch die Marke schafft es gerade so eben auf einen Relegationsplatz. Dennoch ist man auf einem guten Weg, denn die Entwicklung zeigt im Vergleich zum letzten Test, als man noch Letzter wurde, deutlich nach oben. Ebenfalls auf Platz 16 steht die TSG Hoffenheim. Der Verein von Mäzen Dietmar Hopp erzielt von allen Teilnehmern die schlechtesten Imagewerte. Bei vielen als Retorten-Klub abgestempelt erreicht die Marke vor allem in puncto Tradition erschreckend schlechte Werte. Mit der Eintracht Frankfurt bildet ein Aufsteiger das Schlusslicht. Der Verein aus der Main-Metropole wirkt auf die Befragten alles andere als einzigartig und auch das Image ist noch sehr verbesserungswürdig. (mafo.de)



Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Autor: Frauke Schobelt

koordiniert und steuert als Newschefin der W&V den täglichen Newsdienst und schreibt selber über alles Mögliche in den Kanälen von W&V Online. Sie hat ein Faible für nationale und internationale Kampagnen, Markengeschichten, die "Kreation des Tages" und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.