Kundenservice in Schweden :
"In-Car-Delivery": So wird der Volvo zum Postfach

Stressfreier Weihnachtseinkauf: In Schweden bietet Volvo den Paketservice "In-car Delivery". Bestellte Waren werden direkt in den Kofferraum des Autos geliefert. Ein Beispiel, was mit vernetzter Fahrzeugtechnik alles möglich ist. 

Text: Frauke Schobelt

25. Nov. 2015 - 2 Kommentare

"Bitte schicken Sie dieses Paket... zu meinem Volvo." Im schwedischen Göteborg ist das möglich, denn dort hat sich der Autohersteller einen besonderen Kundenservice ausgedacht: "In-car Delivery". Wer will, kann sich zur Rabattschlacht am "Black Friday" sowie in der Vorweihnachtszeit die bestellten Waren direkt in das Auto liefern lassen.

Dafür arbeitet Volvo mit dem Logistikunternehmen PostNord, dem skandinavischen Online-Store für Spielsachen und Babybedarf Lekmer.com sowie dem schwedischen Online-Lebensmittelhändler Mat.se zusammen.

Zunächst steht der Paketdienst nur Volvo-Fahrern in Göteborg zur Verfügung, die den Support-Dienst "Volvo on Call" abonniert haben. Der Autohersteller plant jedoch, den Lieferservice auf ganz Schweden und andere Länder auszuweiten. Volvo führt außerdem Gespräche mit weiteren Kooperationspartnern.

Und so funktioniert der Paketdienst: Den Zugang zum Fahrzeug ermöglicht ein digitaler Schlüssel. Nutzer bestellen ihre Waren im Internet, wählen am Ende der Bestellung die Option "In-car Delivery", erhalten nach erfolgter Lieferung eine Benachrichtigung und fahren schließlich mit den Waren im Kofferraum nach Hause. Audi arbeitet übrigens mit Zalando und DHL an einem ähnlichen Konzept.

"Weihnachten ist eine wundervolle, für die meisten Familien aber auch ziemlich stressige Zeit", sagt Björn Annwall, Senior Vice President, Marketing, Sales and Service bei Volvo Cars. "Volvo In-car Delivery macht das Einkaufen leichter – und liefert einen konkreten Beweis dafür, wie vernetzte Fahrzeugtechniken Zeit sparen und das Leben der Menschen einfacher machen können.“


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



2 Kommentare

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Anonymous User 29. November 2015

Die Publikation solcher "Geschäftsideen" ist eigentlich den einschlägigen Satire-Portalen vorbehalten ... trotzdem köstlich .. bleibt nur zu hoffen, dass kein Geld von Kleinanlegern dabei drauf geht ...
Wie wäre es mit Lieferung an den Bahnsteig, in die U-Bahn, in's Restaurant ???

Anonymous User 26. November 2015

Warum soll ich mir die Ware ins Auto stellen lassen, wenn ich sie mir direkt nach Hause liefern lassen kann? Die Zukunft wird bei der Lieferung ins eigene Haus liegen. Egal ob das termingetreue Zustellung, Packstationen in jeder Straße/an jedem Haus/für alle Paketdienste oder was weiß ich was sein wird.

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