Dmexco 2015 :
In der digitalen Welt werden Marketer wichtiger

Der CMO als Reisebegleiter des Nutzers auf seiner Customer Journey: Auf der Dmexco raten Marktkenner zur Neuaufstellung bei Werbungtreibenden und Agenturen.

Text: Petra Schwegler

16. Sep. 2015

Die Digitalisierung stärkt die Rolle des Marketings. Die Marketer werden mehr und mehr zur Schnittstelle in der Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden – und andersherum: Stete Forschung wird wichtiger, um zu wissen, wo der Nutzer steht, welche Kommunikationskanäle er benutzt, wo er sich vernetzt.

Für die Organisation von Unternehmen bedeutet das ein neues Kräfteverhältnis auf der Führungsebene: Der CMO als Reisebegleiter des Nutzers auf seiner Customer Journey muss das Management lotsen. Utopie? Nein. In den USA beispielsweise schon Realität, wie Alan Schulman von Deloitte Digital zu berichten weiß. Beim Panel "Gunning for Market: A new Intersection of Media" empfiehlt der US-Berater und Digitalspezialist mit Agenturerfahrung dem noch "konservativen Marketing" in Deutschland, zügig an den Strukturen zu arbeiten. Natürlich auch auf Agenturseite. Ein CEO, der nicht weiß, was ein Selfie ist? Ein Unding und komplette Unkenntnis der Welt des Users, aber Realität - wie auf einem nachfolgenden Panel aus dem Publikum zu hören ist.

Doch mehr Gewicht im Unternehmensgefüge verlangt den Marketingverantwortlichen mehr Können ab – wie Iain Jacob von Starcom Mediavest in London und Marc Waugh von Newcast Schulman beipflichten. Die Datenpflege liegt etwa beim Marketer, das Weitergeben der relevanten  Kundendaten. Big Data für das Marketing als Hilfe und Chance bei der täglichen Arbeit. Jacob hält fest: "Der Marketer muss einfach immer wissen, was sich ändert und was nicht."


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



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