Eine große Rolle kommt den Influencern beim Entdecken von Produkten zu. 65 Prozent der Follower entdecken durch sie jede Woche neue Produkte oder Marken. Wenn die Follower sich für eins der vorgestellten Produkte interessieren, gibt es zwei Varianten: So klicken 52 Prozent auf einen gesponserten Link im Influencer-Content, um mehr über das Produkt zu erfahren, die anderen 48 Prozent machen das auf eigene Faust. Wird es ihnen zu viel Produktempfehlung seitens des Wenn Influencer allerdings zu viel werblichen Content veröffentlichen, ziehen 32 Prozent der Follower die Reißleine - und kündigen ihre Followerschaft. Anthony Capano, Managing Director EMEA bei Rakuten Marketing, rät Influencern daher, authentisch zu sein. "Influencer sollten vor allem Produkte bewerben, die zu ihrer eigenen "Marke" passen, da sie sonst Gefahr laufen, ihr Publikum zu verlieren." Marken wiederum sollten die Partnerschaft mit Influencern, die sich an ihren Werten orientieren, in den Vordergrund stellen. 

Mode-Themen kommen am besten an 

Am liebsten folgen die User ihren Influencern übrigens auf Instagram. Auf dem Bilder-Portal gucken sich 69 Prozent nach ihrem Idol um, das sind zwei Prozentpunkte mehr als bei YouTube. Facebook steht mit 51 Prozent an dritter Stelle. Twitter (25 Prozent) und Snapchat (22 Prozent) spielen hingegen eine untergeordnete Rolle. Wenn es um die Themen geht, folgen die Deutschen gerne Vorbildern, die sich mit dem Thema Mode (42 Prozent) beschäftigen. Dahinter folgen die Themen Gaming mit 40 Prozent, Beauty mit 37 Prozent und Prominente mit 32 Prozent.

Abseits der großen Influencer kommen immer mehr auch die sogenannten Micro-Influencer ins Spiel. Der Studie zufolge sind Marketer bereit, einen Betrag von bis zu 32.000 Euro für eine Kampagne in die Hand zu nehmen. Der Vorteil der Influencer mit der kleineren Followerschar: Sie und ihr Publikum sind in der Regel stärker engagiert - ein Potenzial, das sich ausschöpfen lässt. Und nicht zuletzt auch der Glaubwürdigkeit nutzt.


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Autor:

Irmela Schwab
Irmela Schwab

ist Autorin bei W&V und LEAD digital. Die studierte Germanistin interessiert sich besonders dafür, wie digitale Technologien Marketing und Medien verändern. Dazu reist sie regelmäßig in die USA und ist auf Events wie South by Southwest oder der CES anzutreffen. Zur Entspannung macht sie Yoga und geht an der Isar und in den Bergen spazieren.