Star mischt seit Anfang der 2000er Jahre in der Szene mit, zuerst als Musiker, später nur noch als Beauty-Influencer. Den Beinamen "Dramageddon 3.0" trägt die Debatte, weil sich Star auch in der Vergangenheit mit diskriminierendem Verhalten und Aussprüchen, etwa gegenüber People of Color, hervorgetan hat.

Ihren Anfang hat die aktuelle Affäre in einem Video, das Tati Westbrook 2019 veröffentlichte und mit dem sie James Charles schwer geschadet hat. An dem Rachefeldzug waren auch noch weitere Influencer beteiligt, die in diesem Frühjahr zugaben, von Star dafür bezahlt worden zu sein. Auch Westbrook bekannte sich nun in dem Video Breaking the Silence dazu, von Star und einem weiteren Influencer, Shane Dawson, so mit Informationen über Charles gefüttert worden zu sein, dass sie ihr Video gedreht hat. Auch Dawson hat seinen Deal mit Morphe inzwischen verloren.

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Jüngster Coup: ein Video, in dem Star selbst dazu Stellung nimmt, sich jedoch nicht entschuldigt, sondern alles mit seiner leichten Reizbarkeit und seinem Temperament entschuldigt. Ob das reicht, die erhitzten Gemüter zu beruhigen? Viele sehen darin eher einen Marketing-Move. Vielleicht wird der Konflikt aber auch als eine Art "Me-Too-Moment" in die Geschichte eingehen.

Kommentar bei YouTube:

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Annette Mattgey, Redakteurin
Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".