Gestärkt, soviel scheint sicher, geht das Label aus den aktuellen Vorgängen jedoch nicht hervor. Zu vehement der Gegenwind aus der Blogosphäre, zu weitreichend das Medienecho. „Ein PR-Desaster“, so Mark Pohlmann, Geschäftsführer der Hamburger Agentur Mavens, die auf digitale Markenführung spezialisiert ist. „Ob das Vorgehen von Jack Wolfskin den Anspruch der Verhältnismäßigkeit erfüllt, ist fraglich.“ Allerdings gibt er zu bedenken: „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Es kann nicht sein, dass Markeninhaber auf die Durchsetzung ihrer Rechte verzichten, weil ihnen im Social Web ein Aufstand droht.“


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W&V Redaktion
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